Österreich größer machen: Die grenzenlose Kraft der Marke

Hintergrundinformation

Wien (OTS) - Die Kampagne des Markenartikelverbandes Österreich
ist inzwischen Vorbild für Initiativen in mehreren europäischen Ländern. Die diesjährige Kampagne in Österreich verfolgt eine ganz spezielle Zielsetzung:

Die Marke garantiert den Unterschied.

"Nur wo Pattex draufsteht, ist die starke Pattex-Kraft drin." "Nur wo Mars draufsteht, ist das Mars-Vergnügen drin."

Aus dem Inhalt von bekannten Markenprodukten formen sich, wie von Zauberhand, einprägsame und auch witzige Bilder, die die Wirkkraft der Marke unmittelbar vor Augen führen: ein Gewicht aus Klebstoff, ein vergnügtes Männchen aus Karamell, ein Lächeln aus Zahnpaste ...

Die neue Kampagne greift ein spezielles Thema auf. Denn manche Konsumenten meinen, in Diskontprodukten sei die gleiche Qualität wie in Herstellermarken, bzw. Diskontprodukte wären identisch mit Herstellermarken - jedoch lediglich in anderer Verpackung. Diese Einstellung lässt die Grenzen zwischen Herstellermarke und Handelsmarke verschwimmen, und die aktuelle Markenartikelkampagne ist eine klare Antwort auf diese Haltung. Denn sie macht klar: Nur wo die Originalmarke draufsteht, ist auch die Qualität der Originalmarke drin - und nirgends anders. Damit zeigt sie die unverwechselbaren Stärken von Marken: ihre Originalität, ihre Innovationskraft, ihre einzigartige, stets weiterentwickelte Qualität und Zuverlässigkeit.

Die Originalrezeptur gibt es eben nur in der Originalmarke, und das wurde vom Österreichischen Markenartikelverband jetzt ausdrücklich in den Statuten festgeschrieben. Damit geben die Mitgliedsunternehmen des Verbandes unter dem neuen Präsidenten GD. Dr. Gottfried Gröbl dem Konsumenten eine Garantie in die Hand, sich mit dem Kauf eines Markenartikels auch mit Sicherheit für beste Qualität entschieden zu haben.

Die Qualität der Originalmarke wird auf jedem Sujet mit dem Stempel-Symbol gleichsam "amtlich" bestätigt: "Die Marke garantiert den Unterschied."

Wie sehr dieses Thema auch bei den Konsumenten auf Interesse stößt, zeigen die Ergebnisse der jüngsten Plakatanalyse 1): Die Markenartikelkampagne war die am besten bewertete Plakatkampagne im Februar. Alle Daten liegen weit über den Durchschnittswerten: Mit 51 % ist der Gesamtrecall doppelt so hoch wie der Durchschnitt aller bis jetzt getesteten 1.372 Plakatkampagnen. Der Impact übertraf den Durchschnitt um rund 180 %, und die Recognition lag um
mehr als 120 % über dem Gesamtdurchschnitt.

Auf das starke Interesse an dem Thema lässt auch die Teilnahme an dem Gewinnspiel im ORF-TV schließen: Mehr als 78.000 Reaktionen konnten auf der Homepage http://www.achtensieaufdiemarke.at verzeichnet werden.

Auch der Kaufanreiz 2) aufgrund der Markenartikelkampagne ist abermals gestiegen: Im Vorjahr gaben 34 % in der repräsentativen Befragung an, aufgrund der Kampagne mehr Markenartikel zu kaufen. Dieser Wert stieg heuer auf 38 %.

1) Gamma Plakatanalyse Feb. 2004 2) IFM Feb. 2004

Eine österreichische Initiative mit internationalem Erfolg.

Mit dem langjährigen Erfolg der Kampagne hat die österreichische Markenartikelindustrie Zeichen gesetzt, die nachhaltig über die Grenzen des Landes hinaus wirken und in anderen Ländern ein Vorbild sind. Der Deutsche Markenverband realisierte zum 100-jährigen Jubliäum erstmals eine Gemeinschaftskampagne. "Die Marke. Etwas anderes kommt mir nicht in die Tüte", lautete der Slogan. Er war innerhalb kürzester Zeit der Hälfte der Bevölkerung bekannt. Damit setzten 52 Marken ein starkes gemeinsames Signal für den Markengedanken.

Die Kampagne in Ungarn feiert heuer bereits fünfjähriges Jubiläum. Die Kampagne trifft durchgängig eine souveräne Aussage für die Marke aus Konsumentensicht: Csak igazi márkákat veszek. Másban nem bízom. "Ich vertraue nur der Marke. Etwas anderes kommt für mich nicht in Frage." Sie bestärkt damit das Gefühl, mit Markenartikeln mehr Qualität, mehr Genuss, mehr Zufriedenheit nach Hause zu tragen. Dieses einfache Symbol illustriert auf anschauliche Weise, wie Markenartikel den Alltag verbessern können - und das in immer mehr Ländern.

In Polen läuft gerade eine Kampagne ebenfalls nach österreichischem Muster, und auch andere nationale Verbände wie z.B. Norwegen haben starkes Interesse bekundet.

Über 200 verschiedene Marken haben bereits im Rahmen des in Österreich entwickelten Konzeptes auf diese Weise ihren Beitrag zur Stärkung des Markengedankens geleistet.

Starke Marken für die Wirtschaft

Die 133 Mitglieder des Österreichischen Markenartikelverbandes schaffen durch die Vernetzung mit Zulieferunternehmen, mit Spezialisten im Vermarktungsbereich, mit Marktforschungsunternehmen, Druckereien, Marketing-, Werbeagenturen und den Medien eine lange Wertschöpfungskette. Die Markenartikelindustrie tätigt jährlich einen Großteil der Werbeinvestitionen in den Medien. Klassische Medien sind somit ein wichtiger Partner für die Marken und daher auch für diese Kampagne, die durch die enge Kooperation mit dem ORF, den Printmedien und den Plakatunternehmen erst ermöglicht wird. Markenartikel und Medien arbeiten also gemeinsam an der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich.

Starke Marken stärken den Export

Je besser die Marke im Inlandsmarkt verankert ist, je besser der Standort im lokalen Wettbewerb gerüstet ist, umso besser sind die Chancen, dass die Wertschöpfung vor Ort maximiert wird und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Markenartikelindustrie ist ohne globale Vernetzung, und das heißt auch ohne gegenseitige Befruchtung nicht mehr zu denken. Deshalb ist eine starke lokale Position auch die beste Voraussetzung für Exportmöglichkeiten. Seien es Produkte oder Know-how: Gerade Österreich hat hier einige gute Beispiele vorzuweisen. Internationale Unternehmen, die hier gut verankert sind, betreiben ihr Exportgeschäft, vor allem in die neuen EU-Länder, von Österreich aus, aber auch gut geführte österreichische Marken schaffen es immer besser, im größer werdenden europäischen Wirtschaftsraum erfolgreich Fuß zu fassen.

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