Muttonen fordert Einrichtung eines "Architekturrates"

Wien (SK) "Architektur beinhaltet soviel an Lebensqualität
und an sozialen Aspekten, dass wir hier mehr unternehmen müssen", setzte sich SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz der "Plattform für Architektur und Baukultur" für eine "engagierte Architekturpolitik" ein. Die parlamentarische Enquete zum Thema Architekturpolitik in Österreich wertete Muttonen in diesem Zusammenhang als "Startschuss". Um sicherzustellen, dass die Diskussionen auch zu konkreten Ergebnissen führen, forderte Muttonen einen Statusbericht nach der Enquete ein. Neben der Bestandsaufnahme machte Muttonen auch auf die Notwendigkeit aufmerksam, Langzeitstrategien zu entwickeln. Konkret machte sich die SPÖ-Kultursprecherin für die Einrichtung eines "Architekturrates" stark, der durch die Entwicklung eines "Architekturleitbildes" eine zeitgemäße, qualitativ hochwertige Architektur und Planungskultur des Bundes gewährleisten solle.****

Besonderes Augenmerk legte Muttonen auch auf die Arbeitssituation der ArchitektInnen - und wies darauf hin, dass die SPÖ im Nationalrat einen Antrag zur Gleichstellung der Besteuerung der ArchitektInnen an die KünstlerInnen und SchriftstellerInnen einbringen werde.

"Dort, wo gebaut wird, muss der Bund eine Vorbildfunktion ausüben", stellte Muttonen abschließend fest. Neben der Qualität spiele dabei auch die Öffentlichkeitsarbeit eine zentrale Rolle. "Der Aufbau von Architekturhäusern und Vermittlungsinstitutionen in allen Bundesländern soll den Diskurs über zeitgenössische Architektur stärken", so Muttonen. (Schluss) lm

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