Heinisch-Hosek: Regierung verantwortlich für schlechte Chancen der Jugendlichen!

Wien (SK) SPÖ-Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek hält
der Regierung vor, die Chancen von jungen Menschen zu "zerstören". Heinisch-Hosek richtet ihre Kritik auch explizit an ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner. "Ferrero-Waldner rühmt sich, eine Vertreterin der Jugend zu sein, dabei hat sie persönlich, als Mitglied der schwarz-blauen Regierung, eine Unmenge an Maßnahmen mitbeschlossen, die der österreichischen Jugend die Zukunftschancen verbauen", kritisierte Heinisch-Hosek. ****

So sei der dramatischer Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit "auch auf die Untätigkeit der Regierung zurückzuführen", sagte die SPÖ-Jugendsprecherin. Von Februar 2000 bis Februar 2004 stieg die Jugendarbeitslosigkeit um 25 Prozent. Im Februar 2004 waren 45.031 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Trotz beschönigender Arbeitsmarktstatistiken fehlten im Februar 2004 auch 8.994 Lehrplätze. "Man muss sich schon fragen, wo die von Minister Bartenstein und Kanzler Schüssel angekündigten Maßnahmen bleiben", so Heinisch-Hosek am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Die SPÖ-Jugendsprecherin listet eine Reihe von Beschlüssen und Versäumnissen auf, für die die Regierung, und damit auch die ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Ferrero-Waldner, verantwortlich ist -gemeinsames Merkmal: der Jugend werden Chancen genommen:

  • Fehlende Ausbildungsplätze vor allem in Berufsbildenden Mittleren Schulen
  • Abschaffung der Lehrlingsstiftungen
  • Verlängerung der Probezeit für Lehrlinge und Verkürzung der Behaltefrist
  • Einschränkung der Jugendanwartschaft auf Arbeitslosengeld, was de facto einer 4-wöchigen Sperre für Jugendliche entspricht
  • Einführung der Vorlehre als 3-jährige Schmalspurausbildung
  • Einführung der Studiengebühren
  • Ablehnung der Wahlaltersenkung auf 16 und Ausschluss der Jugend aus dem Österreich-Konvent
  • Verteuerung des Führerscheins
  • Schließung des Jugendgerichtshofs

"Es ist hoch an der Zeit, der Jugend Österreichs faire Chancen zu bieten", schloss Heinisch-Hosek. (Schluss) wf/mp/mm

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