ARBÖ: Möglichst nicht auf Autobahntankstellen tanken

Kompensation für Autofahrer überfällig: Höheres Kilometergeld

Wien (OTS) - Mit der jüngsten Erhöhung der Höchstpreise haben diese ein ähnlich hohes Niveau als vor einem Jahr während des Irakkrieges erreicht, kritisiert der ARBÖ. Die Erhöhung betrifft in erster Linie die Preise bei den Autobahntankstellen, die in der Regel Höchstpreise verrechnen. Der ARBÖ rät preisbewussten Autofahrern möglichst nicht an den Autobahntankstellen zu tanken, die lediglich einen kleinen Anteil von knapp drei Prozent am heimischen Tankstellennetz haben. Dies gilt vor allem im Hinblick auf den Osterreiseverkehr.

Zwischen den Höchstpreisen und den durchschnittlichen Preisen gibt es nach der aktuellen Erhöhung bei Eurosuper (95 Oktan) Preisunterschiede von 9,5 Cent und bei Diesel von 11 Cent pro Liter, rechnet der ARBÖ vor. Es zahlt sich aus, die Preise genau zu vergleichen, die auch innerhalb einzelner Bundesländer oder der einzelnen Bezirke in Wien sehr stark schwanken. Nützen können die Autofahrer die aktuellen Informationen über die ARBÖ-Spritpreisbörse im Internet (www.arboe.at/billigtanken oder www.verkehrsline.at), im ORF-Teletext (Seite 433) und über SMS (0900 600 603).

Längst überfällig ist eine Anpassung der heimischen Nettopreise an das EU-Durchschnittsniveau und eine Kompensation für den beruflich bedingten Verkehr. Der ARBÖ fordert erneut eine Erhöhung des Kilometergeldes von 0,36 auf 0,40 Euro, weil die Autokosten seit Juni 1997 als das Kilometergeld zum letzten Mal erhöht worden war, um 12,34 Prozent gestiegen sind.

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