Hagenhofer: Atypische Beschäftigung bedeutet Nachteile in der Pension

Wien (SK) "Die Pensionskürzungen durch die sogenannte Pensionsreform der Bundesregierung betreffen alle Generationen: Sowohl jene, die bereits in Pension sind als auch jene, die ihre Pension bereits mit einem gekürzten Anspruch antreten werden", sagte SPÖ-Abgeordnete Marianne Hagenhofer. ****

Die jüngere Generation aber sei mit einer weiteren Belastung konfrontiert: Die Zahl der sogenannten "Neuen Selbständigen", der freien DienstnehmerInnen und geringfügig Beschäftigten steigt immer weiter. "Diese atypischen Beschäftigungsverhältnisse bedeuten für die ArbeitnehmerInnen eine mangelhafte Absicherung bei Arbeitslosigkeit und für die Pension", so Hagenhofer.

"ArbeitnehmerInnen in atypischer Beschäftigung erwerben nicht in ausreichendem Ausmaß Pensionszeiten. Durch ihre mangelhaft abgesicherten Arbeitsverhältnisse entstehen ihnen Nachteile in der Pensionsversicherung, aber auch in bezug auf die Arbeitslosenversicherung - das dürfen wir nicht zulassen", so Hagenhofer.

Vor allem Frauen zählen zu den atypisch Beschäftigten. Der Frauenanteil ist besonders unter den geringfügig Beschäftigten sehr hoch. "Auf diese Weise kommen sie aber auch zu keinem eigenen Pensionsanspruch, der den Lebensunterhalt sichern könnte. Frauen mussten bereits massive Verluste ihrer Ansprüche durch die Pensionsreform hinnehmen. Sie sind auf diese Weise doppelte Verliererinnen der schwarz-blauen Politik", macht Hagenhofer aufmerksam.

"Die atypischen Arbeitsverhältnisse müssen sozial abgesichert werden. Der Mangel an vollwertigen Arbeitsplätzen darf nicht zu Lasten der Bevölkerung gehen. Die Bundesregierung muss ihre Versäumnisse in der Arbeitsmarktpolitik ausgleichen. Und die Rücknahme der unsozialen Maßnahmen der Pensionsreform wäre ein weiterer wichtiger Schritt zur Armutsbekämpfung in Österreich", forderte Hagenhofer. (Schluss) ns/mm

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