ÖAMTC: Spritpreis senken statt erhöhen

Club fordert sofortige Rücknahme der Erhöhung

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Mit der Erhöhung der Dieselpreise um 3 Cent und der Benzinpreise um 2 Cent geht der Zug in die falsche Richtung. In Wirklichkeit ist eine Senkung der Preise auf EU-Niveau längst überfällig", kritisiert ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau die Vorgehensweise der OMV und führender Mineralölkonzerne und fordert eine sofortige Rücknahme der Erhöhung.

Ein aktueller ÖAMTC-Nettopreisvergleich zeigt, dass Österreich ein Sprit-Hochpreisland ist. Um 2,7 Cent pro Liter Benzin und um 2,3 Cent pro Liter Diesel wird in Österreich mehr für den Kraftstoff verlangt als im Durchschnitt der 15 EU-Staaten. Beim Diesel gibt es überhaupt nur noch ein Land, in dem der Nettopreis höher liegt als bei uns und das ist Italien. "Die Nettopreise müssen im Sinne des Übereinkommens zwischen der Mineralölwirtschaft und dem Wirtschaftsministerium endlich auf EU-Niveau gesenkt werden. Das bedeutet eine Preisreduktion von 2,5 Cent auf alle Kraftstoffsorten", sagt Brugger-Brandau.

Der ÖAMTC-Tipp für günstiges Tanken: Preisvergleiche lohnen sich in jedem Fall. Günstige Tankmöglichkeiten und tagesaktuelle Preisübersichten finden sich im Internet unter http://www.oeamtc.at/sprit/. Die Preisabfragen können nach Kraftstoffsorte, Bundesland oder Ort sortiert vorgenommen werden. Wer über keinen Internetzugang verfügt, kann Preisinfos auch unter der Info-Nummer 0810-120-120 einholen.

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ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

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