"Fürstliche Schätze - Die Liechtenstein Saga": Präsentation der imposanten ORF-Kulturdokumentation

ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner: "Eine neue Reihe an faszinierenden, spannenden, informativen und unterhaltsamen Kulturdokumentationen"

Wien (OTS) - Die Rückkehr einer der größten privaten Kunstsammlungen der Welt, eine faszinierende Schau kulturhistorischer Dimension mitten in Wien und zugleich der Auftakt zu einer neuen, opulenten und beeindruckenden Dokumentationsreihe im ORF: Das ist die Eröffnung des Liechtenstein Museums mit den Sammlungen von und zu Liechtenstein, das nach dreijähriger Generalsanierung in neuem Glanz erscheint - und ab nun die so umfangreiche wie imposante Sammlung der Fürstenfamilie von und zu Liechtenstein öffentlich zugänglich macht. Anlässlich der Museumseröffnung präsentierte der ORF gestern, am Montag, dem 22. März 2004, im prunkvollen Liechtenstein Museum die in Koproduktion mit kurt mayer film und bm:bwk mit Unterstützung von Museum Liechtenstein und Filmfonds Wien entstandene Dokumentation "Fürstliche Schätze - Die Liechtenstein Saga". Das jüngste Highlight der ORF-Kultur feiert am Freitag, dem 26. März, um 21.20 Uhr in ORF 2 seine TV-Premiere - und erzählt die wechselvolle und spannende Familiengeschichte hinter der letzten großen Kunstsammlung Mitteleuropas.

ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner: "Ein Fest für Augen und Ohren"

Im opulenten Herkulessaal des Liechtenstein Museums freuten sich das Fürstenehepaar Ihre und Seine Durchlaucht Marie und Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein, Ihre Exzellenz Pia Maria Kothbauer, Botschafterin des Fürstentums Liechtenstein in Wien, ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, ORF-Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik, Dr. Johann Kräftner, Direktor des Liechtenstein Museums, Dr. Margit Czöppan, ORF-Hauptabteilungsleiterin Kultur und mehr als zweihundert Ehrengäste auf die Präsentation eines aufwendigen Films, der den Beginn einer neuen Dokumentationsreihe im ORF markiert. ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner: "'Fürstliche Schätze - Die Liechtenstein Saga' ist ein opulentes Fest für Augen und Ohren - und zugleich die erste Produktion in einer neuen Reihe von faszinierenden, spannenden, informativen und unterhaltsamen Kulturdokumentationen: österreichische Dokumentationen, die neue Wege beschreiten und im Hauptabend ein ausgewogenes Angebot an Anspruchsvollem und Populärem bieten. Die Eröffnung des Liechtenstein Museums ist ein idealer Start für diese Reihe - ein Ereignis kulturhistorischer Dimension, das weit über die Grenzen Österreichs hinaus für Furore sorgt. Unser Zugang zu dieser eindrucksvollen Privatsammlung ist ein ganz individueller: Mit der Liechtenstein-Doku zeigen wir eine sehr persönlich gehaltene Familiensaga und beleuchten die Genesis dieser imposanten Sammlung, die ohne die Offenheit und den Weitblick der Fürstenfamilie Liechtenstein nicht zu dem geworden wäre, was jetzt in diesem wunderbaren Palais zu Recht voll Stolz präsentiert wird."

ORF-Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik: "Es war unser Anliegen, Kultur-Dokumentationen zu produzieren, die die wir im Hauptabend einsetzen können. Der ORF-Hauptabteilung Kultur ist dies, gemeinsam mit den Partnern bm:bwk, Filmfonds Wien, Liechtenstein Museum und Kurt Mayer, dem auch als Regisseur Dank und Lob gebührt, eindrucksvoll gelungen: Die "Liechtenstein Saga" ist ein technisch wie thematisch imposanter Film, der eine wechselvolle und spannende Familiengeschichte hinter einer der größten Kunstsammlung Mitteleuropas erzählt. Sie ist sowohl vom Thema als auch von der Machart ein wunderbarer Auftakt."

Fürstliche Schätze - Großartige Bilder

In neuartigen und eindrucksvollen Bildern lässt die Dokumentation mittels modernster Tricktechnik das prunkvolle kulturelle Erbe des Hauses Liechtenstein zu neuem Leben erwachen - gemäß dem Motto: alte Meister, neu gesehen. Die prunkvollen Gemälde werden im ORF dank neuer Methoden des 3-D-Compositing zu dreidimensionalen Erlebnisräumen, die den Zuschauer in das Wechselspiel zwischen Bauern und Bankern, zwischen Antikensehnsucht und Wirtschaftsmanagement, zwischen Staatsräson und barocker Lebenslust hineinversetzen und am 26. März in die üppigen Tiefen der Gemälde von Rubens und Belotto führen. Ausgewählte Augenblicke der Geschichte werden so real wie greifbar: etwa in einer Zeitreise mit der goldenen Kutsche des Fürsten Joseph Wenzel, Botschafter des Heiligen Römischen Reiches am französischen Hof, oder der vernichtenden Schlacht von Austerlitz bzw. in den Wirren des Kriegsendes 1945 an der Westgrenze Österreichs.

Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein, einer der prominentesten Monarchen Europas, bietet in "Fürstliche Schätze - Die Liechtenstein Saga" sehr persönliche Einblicke in das Leben und die Geschichte seiner Familie, die seit dem Mittelalter die Geschichte Mitteleuropas maßgeblich mitgeprägt hat. Neben Wien und Vaduz sind die ehemaligen Liechtensteinschen Besitzungen in Böhmen und Mähren, vor allem Schloss Eisgrub (Lednice), die Schauplätze dieses Films. Regie führt Kurt Mayer.

Weitere Doku-Highlights 2004

Drei weitere Highlights dieser neuen Reihe von Hochglanzdokumentationen aus der ORF-Hauptabteilung Kultur bereichern in den nächsten Monaten das ORF-Programm: Voraussichtlich im Juni steht eine eindrucksvolle Produktion über die Wiener Ringstraße auf dem Programm, geplant ist auch ein ebenso spannender wie Aufsehen erregender Film mit dem vorläufigen Titel "Afrika beginnt in Kärnten": Er erzählt vom oberen Lesachtal, von den Menschen, die südlich von Maria Luggau leben. Sie sind von einer tektonischen Besonderheit geprägt - von der afrikanischen Kontinentalplatte, die dort, in Kärnten, durchbricht. Ebenfalls 2004 im ORF-Programm: ein TV-Highlight, das die Zuckerseite unseres Landes zeigt - und auf den heimischen "Mehlspeisen-Adel" blickt: Drei österreichische Traditionszuckerbäcker, deren Süßigkeiten Weltruf genießen, öffnen für den ORF ihre Backstuben.

Weitere Infos zu "Fürstliche Schätze - Die Liechtenstein Saga" sind unter http://presse.ORF.at abrufbar.

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