Bures zu Miet-Richtwerten: Grundbedürfnis Wohnen wird Luxus!

Zehn Jahre Miet-Richtwerte gute Gelegenheit zur Evaluierung

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführerin und Bautensprecherin Doris Bures verlangt eine Evaluierung des Systems der Miet-Richtwerte. "Es hat sich nach zehn Jahren mehr und mehr gezeigt, dass die Mieten stärker ansteigen als Einkommen und Inflation. In Zeiten einer flauen Konjunktur und gekürzter Pensionen wirkt sich das besonders drastisch aus - das Grundbedürfnis Wohnen wird beispielsweise für eine Jungfamilie in Vorarlberg zum praktisch unleistbaren Luxus", erklärte Bures am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Die unsozialen Maßnahmen der Regierung, allen voran die Einschnitte bei den Pensionen, haben für viele ältere Menschen zu einem prekären Ansteigen der Lebenskosten geführt. Das Miet-Richtwertsystem schneidet vom ohnehin beschnittenen Monatsbudget von Pensionisten-und Familienhaushalten noch ein Stückchen weg", sagte Bures, die darauf hinwies, dass der Miet-Richtwert vorwiegend für Wohnungen in vor 1945 gebauten Häusern gilt. "Wohnungen, die von vielen der älteren Generation bewohnt werden, die aber auch für viele Jungfamilien als Startwohnungen benötigt werden, sind betroffen", so Bures.

Man möge sich, so Bures, das zehnjährige Bestehen der Miet-Richtwerte zum Anlass nehmen, um die Auswirkungen zu analysieren. "Das System der Miet-Richtwerte bedarf einer gründlichen Evaluierung und muss neu überdacht werden", so Bures abschließend. (Schluss) up

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