Loisium zieht positive Bilanz

30.000 Besucher in nur 16 Wochen / zusätzliche Attraktion "10er Haus" im Herbst / Hotel-Spatenstich am 17. Mai

Langenlois (OTS) - Hocherfreut zieht Initiator und Gesellschafter Dkfm. Gerhard Nidetzky eine erste Bilanz: "Das Interesse am Loisium im In- und Ausland hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen, bis nach Japan reichte die Berichterstattung. So verwundert es wenig, dass wir in den nur 16 Wochen des Rumpfgeschäftsjahres rund 30.000 Besucher bei uns begrüßen konnten". Dies ist besonders erfreulich, da Dezember und Jänner generell als schwache Monate bei Einrichtungen dieser Art gelten. "Somit sind wir äußerst zuversichtlich, dass wir im ersten Vollgeschäftsjahr - Februar 04 bis Jänner 05 - unser Ziel mit 115.000 Besuchern erreichen werden", so Nidetzky. Trotz der Komplexität bei Planung und Bau wurden die projektierten Kosten eingehalten, sämtliche Kostenpositionen des laufenden Betriebes liegen im Plan, teilweise sogar unter Plan. Das Projekt wurde so kalkuliert, dass "bei 90.000 Besuchern der Break-Even in vier Jahren erreicht werden wird. Dem sehen wir mit Zuversicht entgegen".

Besucheranalyse: Gäste kommen aus Nah und Fern

Eine erste Besucheranalyse zeigt, dass rund 50 % aus dem näheren Einzugsgebiet aus Niederösterreich kommen und rund 50 % reisen wegen des Loisiums weiter an, Spitzenreiter dabei ist Wien - mit 20 %. Der Anteil an ausländischen Gästen betrug in den ersten 16 Monaten knapp 10 %. Geschäftsführerin Dr. Brigitte Schlögl sieht hohes Potential durch die EU-Erweiterung: "Als wichtig erachten wir es, nach dem 1. Mai auch Gäste "knapp über der Grenze" in Tschechien, Slowakei und Ungarn anzusprechen". Ein Beweis für die Vielfalt der Zielgruppen, die das Loisium besuchen, ist die Aufteilung nach Wochentagen: rund 50 % kommen an Wochenenden, 50 % unter der Woche, wobei nachmittags jeweils ein stärkerer Besuch zu verzeichnen ist.

Lebenszyklus-Management: immer wieder Loisium

Da touristische Attraktionen auch auf den Mehrfachbesuch ausgerichtet sein müssen, erfordert dies ein aktives Lebenszyklus-Management. "Es kann und wird keinen Stillstand geben, Veränderung ist Teil unserer Strategie. Zusätzlich haben uns unsere Besucher sehr gute Anregungen gegeben, die wir gerne aufgegriffen haben. So bieten wir zum Beispiel seit heuer Audioguides und Führungen und verstärkt Events und Seminare an", so Schlögl. Die weitere touristische Forcierung ist einer der strategischen Schwerpunkte des heurigen Jahres, vor allem durch Kooperationen unterschiedlichster Natur. Wobei viele potentielle Partner selbst an das Loisium herantreten, dazu Schlögl: "Wir sind eine begehrte Braut".

Das 10er Haus: Neueröffnung im Herbst

Ein barockes Ackerbürgerhaus in der Walterstraße 10 wird renoviert und in die Attraktion eingebunden. Die museale Inszenierung bezieht sich auf das Leben und Arbeiten der Bauern in dieser Region vor 100 Jahren. Im ersten Stock werden zusätzliche Räume für Verkostungen und Seminare geschaffen werden, da die derzeit vorhandenen Kapazitäten wegen der erfreulich guten Buchungslage in absehbarer Zeit zu knapp sein werden. Die thematische Inszenierung liegt, wie auch bei den Kellern im Loisium, bei Steiner-Sarnen-Schweiz. Nidetzky zur Finanzierung: "Sehr positiv ist, dass wir diese Investition mit Hilfe von Eco-Plus-Förderung bereits aus dem Cashflow finanzieren werden". Die Gesamtinvestition für das 10er Haus beträgt 700.000,- Euro.

Eine Region gewinnt: gegenseitige Befruchtung

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass durch das Loisium auch die Region und die Betriebe in der Region profitieren. Aber auch umgekehrt, bringen Aktivitäten wie Konzerte, Ausstellungen und kulturelle Aktivitäten mehr Besucher ins Loisium. Wer einen Ausflug ins Kamptal macht, hat zunehmend mehr Möglichkeiten, einen abwechslungsreichen Tag und nicht nur ein paar Stunden zu verbringen. Somit wird sukzessive die Verweildauer und damit auch der Umsatz pro Gast gesteigert.

Das Hotel: Spatenstich am 17. Mai

In der ersten Etappe stand als zentrales Projekt das Loisium als touristische Attraktion im Vordergrund. Die zweite Etappe bringt eine Erweiterung der touristischen Infrastruktur. Ein Faktum ist, dass in der Region südliches Kamptal sowohl Hotellerie als auch Gastronomie kapazitätsmäßig nicht ausreichen. Vor diesem Hintergrund sind ein Hotel mit 164 Betten, ein Themenrestaurant, ein Seminarbereich und ein Wellnessbereich mit weinausgerichteten Anwendungen in Planung. Die bewährte Zusammenarbeit mit Architekt Steven Holl wird dabei fortgesetzt. Spatenstich wird am 17. Mai sein, Eröffnung im Oktober 2005 .

Äußerst kooperativ: die Zusammenarbeit mit Land, Behörden und Institutionen

"Von der ersten Vision an war die Zusammenarbeit mit Land, Behörden und Eco Plus vorbildhaft, wir haben immer sehr viel Unterstützung erfahren", sagt Nidetzky. Diese konstruktive Zusammenarbeit setzt sich nun auch beim Hotelprojekt fort. Und weiter: "Unser Dank gilt auch dem Eigenkapitalpartner Raiffeisen-Holding NÖ-Wien. Wir sind glücklich, den erfolgreichen Weg gemeinsam zu gehen".

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