"Tatort"-Krassnitzer unterstützt Pensionsvolksbegehren

SP-Haider: Generationenvertrag muss eingehalten werden !

Drei von vier Jugendlichen in Österreich glauben, dass sie im Alter keine Pension mehr bekommen. Das hat jetzt eine aktuelle Studie ergeben, bei der 800 Jugendliche zwischen 11 und 29 Jahren befragt wurden. "Österreichs Jugend ist überwiegend pessimistisch, was ihre Zukunft angeht und zunehmend politikverdrossen. Und das ist kein Wunder bei einer Politik, die sie tagtäglich verunsichert. Nicht nur beim halbherzigen Vorgehen gegen die Jugendarbeitslosigkeit, sondern auch bei der Pensionsreform sind die Jungen im wahrsten Sinn des Wortes Draufzahler. Es gilt jetzt, den Jungen klar zu machen, dass sie dagegen nicht machtlos sind, sondern dass sie sich wirksam wehren können. Etwa mit einer Unterschrift unter das Pensionsvolksbegehren, das vom 22. bis 29. März unterzeichnet werden kann", stellt Landeshauptmann-Stv. Erich Haider fest.

Als prominenten Unterstützer kann Erich Haider dabei auch auf den Schauspieler Harald Krassnitzer verweisen, der sich für das Volksbegehren engagiert. "Mit ihrer Pensionskürzungsreform spaltet die Regierung die Generationen. Sie nimmt vor allem jungen Menschen das Vertrauen in eine staatliche Altersvorsorge", stellt der "Tatort"-Kommissar fest.

Die negativen Auswirkungen des Pensionsraubs auf die Jugend werden übrigens quer durch alle Altersschichten gleich gesehen. So hat eine neue IFES-Studie im Auftrag der SPÖ Oberösterreich ergeben, dass 70 Prozent aller Befragten sicher sind, dass sich die schwarz-blaue Pensionsreform nachteilig für junge Menschen auswirkt. Auch bei den Jungen bis 39 sind 70 Prozent von den negativen Auswirkungen für ihre eigene Zukunft überzeugt.

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