Fischer in Tirol: "Es ist ein Zeichen von Stärke, sich auch um die Schwächeren zu kümmern."

Wien (SK) "Das Amt des Bundespräsidenten ist kein Amt für Amateure. Politik ist etwas, das man gelernt haben muss. Gerade aufgrund meiner langjährigen politischen Erfahrung kann und werde ich das Amt des Bundespräsidenten fair, objektiv und überparteilich ausüben", unterstrich Bundespräsidentschaftskandidat Heinz Fischer am Montag Abend bei der Tiroler Auftaktveranstaltung im Kongresscenter Innsbruck. Gerade die zwölf Jahre Tätigkeit als Nationalratspräsident seien geradezu prädestiniert dafür, Unabhängigkeit, Toleranz und Offenheit nicht nur versprechen zu müssen, sondern sie auch beweisen zu können. "Das ist mir von allen politischen Parteien bestätigt worden", betonte Fischer vor mehr als 1000 begeisterten Tirolerinnen und Tirolern. Zu Werten und Prinzipien, wie Gleichheit, Freiheit, Frieden und Solidarität zu stehen sei ihm, Fischer, aber nach wie vor nicht nur ein großes Anliegen, sondern auch seine ureigenste Einstellung. - "Es ist ein Zeichen von Stärke, sich auch um die Schwächeren zu kümmern."****

Politikverdrossenheit müsse man ernst nehmen, sie sei oftmals ein Resultat von falschen oder gebrochenen Versprechungen. "Politik braucht ein Gewissen" sei ein Slogan, dem eigentlich alle zustimmen könnten und sollten, so Fischer. "Denn dieser Satz ist die Antwort auf die Tatsache, dass es ein gehöriges Ausmaß an Politikverdrossenheit gibt", so Fischer weiter. Daher sei es auch die Aufgabe eines Bundespräsidenten, den Bürgerinnen und Bürgern Orientierung zu geben, eine Meinung zu haben, ihnen einen Weg zu weisen, ohne dabei aber auf seine Machtausübung zu pochen oder zu bestehen, zeigte sich Fischer überzeugt und siegessicher: "Das ist das Ziel, das ich mir stelle und das ich mit aller Kraft und Erfahrung auch erreichen werde. Ich will und werde der nächste österreichische Bundespräsident sein."

Der Tiroler Landeshauptmannstellvertreter Hannes Gschwendter würdigte Heinz Fischer dann auch als einen Mann des Dialoges, einen Anwalt der Schwachen und einen Menschen, der "die Anständigkeit aus Überzeugung zu seinem Prinzip erhoben hat." Gschwendter: "Er kann den Menschen zuhören. Heinz Fischer steht für eine Konsens- und nicht für eine Konfliktdemokratie." Unter den Prominenten und Unterstützern der Personeninitiative für Heinz Fischer waren auch die beiden Innsbrucker Universitätsprofessoren Roland Psenner und Heinz Barta. Beide hoben Fischers Seriosität und Verlässlichkeit hervor und charakterisierten ihn als eine große Persönlichkeit, die Werte und Qualitäten aufweise, die über alle Parteigrenzen hinausgehen. Psenner, ehemaliger Studiendekan der Uni Innsbruck: "Heinz Fischer steht für ein Österreich, in dem Geschwindigkeit in der Politik nicht tötet, wo man Ideale hat, und wo man Antworten geben kann. Ich bin überzeugt davon, dass er für eine Mehrheit in Österreich steht." (Schluss) rr

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