Scheibner kritisiert Tötung Yassins

Aussichten auf friedliche Lösung sind in weite Ferne gerückt

Wien, 2004-03-23 (fpd) - Der freiheitliche Klubobmann Herbert Scheibner, der auch außenpolitischer Sprecher der FPÖ ist, kritisierte heute die Tötung des Hamas-Gründers Scheich Ahmed Yassin durch Israel. Dadurch würden nur die radikalen Kräfte weiteren Zulauf bekommen, die Spirale der Gewalt werde sich weiter drehen. ****

Die Aussichten auf eine friedliche Lösung seien nun in weite Ferne gerückt, führte Scheibner weiter aus. Es sei natürlich selbstverständlich, daß man terroristische Aktivitäten wie etwa durch Selbstmordattentate scharf verurteile, aber ein Rechtsstaat müsse sich auch bei seinen Reaktionen im Rahmen der rechtsstaatlichen Möglichkeiten bewegen. Eine Hoffnung auf Frieden und ein Ende der Gewalt könne nur auf dem Verhandlungsweg mit allen Streitparteien erreicht werden. Durch diese Aktion werde dies aber immer schwieriger. (Schluß)

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