Auch alte Häuser können Energiesparhäuser sein

Gleiche Ökokriterien für Neubauten und Sanierungen

Bregenz (VLK) – Auch im Altbau kann man umweltgerecht
wohnen und Energie sparen. "Deshalb wurde in den neuen Wohnbauförderungs-Richtlinien 2004 des Landes Vorarlberg
das Öko-System der Neubauförderung auch auf die
Althaussanierung übertragen", so Wohnbaulandesrat Manfred
Rein. Das Thema "Traumhaus Althaus" ist auch Gegenstand
einer Sonderschau des Landes und des Energieinstitutes auf
der kommenden Dornbirner Frühjahrsmesse. ****

Im Neubausektor hat das ökologische Bauen bereits den
Durchbruch geschafft: Nicht weniger als 85 Prozent der im
letzten Jahr geförderten Neubau-Wohnungen haben Öko-1- oder Öko-2-Standard. "Indem in Vorarlberg künftig neue und alte Wohnhäuser nach den gleichen Kriterien gefördert werden,
wollen wir zusätzliche Öko-Impulse für alle Bereiche des
Wohnbaus setzen", so Landesrat Rein.

Maßgeblich für die Förderung ist die Erfüllung von ökologischen Punkten. Voraussetzung für Ökostufe 1 und 2
ist die Vorlage des Gebäudeausweises und die Erstellung des Energieausweises sowie die Erreichung einer ökologischen Mindest-Punktezahl. Die Erstellung des Gebäudeausweises
wird mit einem einmaligen Scheck von 300 Euro gefördert.
Rein: "Der Gebäudeausweis ist quasi der 'Typenschein' des
Hauses. Er bietet dem Förderungswerber eine
Gesamtbetrachtung, die ihn an die Schwachstellen seines
Hauses bzw. seiner Wohnung führt und ihm eine Anleitung für
die optimale Sanierung gibt. So kann er Nutzbares bewahren.
Verluste verringern, Rohstufe bestmöglich nützen und die Nutzungsdauer einzelner Bauteile gezielt berücksichtigen."

Der Schuldendienst von Darlehen, die zur Finanzierung
der Sanierung erforderlich sind, wird durch Zuschüsse
unterstützt. Pro 10.000 Euro Sanierungsdarlehen gibt es je
nach Öko-Stufe zwischen 200 und 600 Euro jährlich über eine Laufzeit von zehn Jahren oder Einmalzuschüsse zwischen
1.000 und 3.000 Euro.
(gw,nvl)

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