ÖAMTC: Ein Todesopfer nach Frontalunfall auf der S 33

ÖAMTC fordert umgehend Sicherheitsmaßnahmen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Der dritte Frontalunfall innerhalb eines Monates forderte Dienstagfrüh ein weiteres Todesopfer auf der Kremser Schnellstraße (S 33). Wie der ÖAMTC berichtet, war ein Pkw-Lenker plötzlich auf die linke Fahrbahnseite geraten und frontal gegen einen Kranwagen geprallt.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben des ÖAMTC wiederum zwischen Traismauer/Süd und Herzogenburg/Nord. Der Pkw-Fahrer - das Fahrzeug ist im Bezirk Krems zugelassen - war in Richtung St. Pölten unterwegs. Aus bisher nicht geklärter Ursache geriet der Lenker auf die linke Fahrbahnseite und prallte gegen einen entgegenkommenden Kranwagen. Der Pkw-Lenker wurde dabei sofort getötet, der Lenker des Kranfahrzeuges blieb unverletzt, stand aber unter schwerem Schock.

ÖAMTC-Pannenfahrer Manfred König aus St. Pölten kam unmittelbar nach dem Unglück zur Unfallstelle: "Der Pkw ist komplett unter dem Kranwagen verkeilt. Man sieht nur noch den Kofferraum des Unfallwracks".

Ein Notarztwagen aus St. Pölten, ein Rettungswagen aus Herzogenburg sowie Feuerwehr und Exekutive waren im Einsatz. Die Kremser Schnellstraße war längere Zeit zwischen Traismauer/Süd und Herzogenburg/Nord in beiden Richtungen gesperrt.

Zum Zeitpunkt des Unfalles herrschten gute Wetterbedingungen, die Fahrbahnen waren trocken.

ÖAMTC fordert umgehend Sicherheitsmaßnahmen

Der ÖAMTC kritisiert, dass viel zu spät mit dem Vollausbau und der Errichtung der Mittelleitschiene in diesem Abschnitt begonnen wird und verlangt von der Asfinag eine Vorziehung dieser Baumaßnahmen, um künftige Todesfälle zu verhindern. Willy Matze, Experte des ÖAMTC:
"Schon ein Einsatz einer provisorischen Mittelsicherung, wie etwa in Gegenverkehrsbereichen auf Autobahnen, würde helfen".

(Fortsetzung möglich)
ÖAMTC-Informationszentrale / Ko

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