Onodi: Zusammenarbeit zwischen NÖ und Ungarn bei erneuerbare Energien

151.000 Euro für grenzüberschreitende Initiativen

St. Pölten, (SPI) - 151.000 Euro aus NÖ-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE-Mittel) fließen an den Verein Telehaus NÖ Süd zur Kofinanzierung des Projekts "AgroSynergie" im Rahmen des Programms INTERREGIIIA Österreich-Ungarn. Partner des Projekts sind das Europäische Zentrum für Erneuerbare Energie in Güssing, das Ökosoziale Forum NÖ, die Landwirtschaftliche Fachschule Warth sowie zahlreiche ungarische Stellen. "Das hier geförderte Projekt trifft sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen werden Beziehung und Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn gefördert, zum anderen wird die Nutzung erneuerbarer und umweltfreundlicher Materialien und Technologien gefördert", so NÖ Gemeindereferentin LHStv. Heidemaria Onodi.

"Je eher auch in der Agrarproduktion in den grenznahen Gebieten Ungarns auf NAWARO (Nachwachsende Rohstoffe), Bioenergie, Qualität und Veredelung gesetzt wird, desto geringer ist der Preisdruck auf heimische Produzenten", erläutert Onodi eines der Projektziele. Mittels verschiedenster Maßnahmen während der Laufzeit des Projekts von 2004 - 2006 sollen die heimischen Betriebe breite Unterstützung erhalten. In dem Projekt sollen dementsprechend die niederösterreichischen Kräfte gebündelt werden, um in Westungarn innovative Bioenergie- und NAWARO-Nutzung breit zu etablieren. Außer durch Messepräsenz und Information erfolgt dies vor allem durch ein aktives Vorantreiben und Beraten guter Projekte. "Für Niederösterreich bieten sich hier auch breite Möglichkeiten für Investitionen in den agrarisch stark genutzten Gebieten Ungarns", so Onodi.

Daneben soll mit dem Projekt auch ein Beitrag zur Erreichung der Klimabündnisziele gesetzt, der Schadstoffausstoß herabgesetzt und die Kulturlandschaft erhalten werden. Zur Erreichung der Projektziele wird vor allem auf die Herstellung eines einheitlichen Informationsstandes, einer Datenplattform und eines Datennetzwerkes, einer zweisprachigen Homepage sowie auf grenzüberschreitenden Informationsaustausch gesetzt. Je besser hier die Zusammenarbeit auch mit den neuen EU-Staaten funktioniert desto besser ist es für die Niederösterreichischen Grenzregionen", so Onodi abschließend. (Schluss) kr

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