Hilfsaktion der europäischen Kunststoff-Industrie zum "Tag des Wassers": Spenden für die Wasserversorgung in Afrika

Wien (OTS) - 150 000 Euro hat eine Gemeinschaftsaktion der europäischen Kunststoff-Hersteller im vorigen Jahr für dringende Wasserprojekte in Nigeria und Mali gesammelt - ein guter Grund, das Projekt auch 2004 fortzusetzen. Jede(r), der die - selbstverständlich kostenfreie - Website www.aquaplastics.org besucht, trägt zum Erfolg des Spendenprojektes bei: Für jedes Anklicken der Seite spendet die Kunststoff-Industrie (vertreten durch die APME, die Vereinigung europäischer Kunststofferzeuger) 10 Cents an die Hilfsorganisation WaterAid, die diese bei der Versorgung von Menschen in Madagaskar und Malawi mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen einsetzt. Ziel ist es, heuer die 1,5 Millionen Klicks, die im vergangenen Jahr zusammenkamen, noch zu übertreffen, um mehr als 150 000 Euro zu sammeln.

Also, klicken Sie auf www.aquaplastics.org, und fördern Sie die Wasserversorgung der Menschen in Afrika. Wie im vergangenen Jahr markiert der Weltwassertag am 22. März den Beginn der Kampagne. Bis Ende Juni ist jeder "Klick" bares Geld für das Hilfsprojekt.

Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit verfügen noch immer nicht über sauberes Trinkwasser. In der Folge liegt etwa die Lebenserwartung der Menschen in Malawi bei durchschnittlich 40 Jahren, weniger als die Hälfte der Bevölkerung in Madagaskar verfügt über sauberes Trinkwasser. Bei der nachhaltigen Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit sauberem Wasser und sanitären Anlagen spielen Kunststoffe eine wichtige Rolle. Darum setzt die APME ihre Partnerschaft mit WaterAid fort.

"Kunststoffe haben das Konzept der Nachhaltigkeit bei Wasserversorgungsprojekten völlig revolutioniert", sagt Steve Sugden, der Vertreter von WaterAid in Malawi. "Wenn wir Kunststoffrohre für Wasserleitungen verwenden, wissen wir genau, dass sie aufgrund ihrer Korrosionsbeständigkeit über lange Jahre hinweg zuverlässig funktionieren werden. Da sie biegsam und stabil sind, können die Menschen aus den Gemeinden vor Ort damit ohne lange Ausbildung arbeiten. Diese Beteiligung der Gemeinden auf allen Stufen unserer Arbeit ist unabdingbar, denn mit Rohrsystemen aus Kunststoff als wirksamem, dauerhaftem Förderungssystem können unsere Projekte lange wirken. Wir können mit Gewissheit sagen, dass wir die Lebensumstände der armen Bevölkerung über viele Jahre hinweg entscheidend verbessern." Yvonne Barcelona, Kommunikationsdirektorin bei APME, ergänzt: "Das Kosten-Nutzen-Verhältnis, die Flexibilität und die Haltbarkeit machen Kunststoffe zum bevorzugten Material zur Bewahrung und Nutzung der Wasserreserven. Wir sind stolz auf das, was wir mit Aquaplastics im vergangenen Jahr geleistet haben, und freuen uns, dass wir das Projekt auch 2004 unterstützen können. Wir sind davon überzeugt, dass Kunststoffe dazu beitragen, WaterAids Vision einer Welt, in der jeder Zugang zu sauberem Trinkwasser und effektiven sanitären Anlagen hat, in die Tat umzusetzen".

Die APME - in Österreich repräsentiert durch den Österreichischen Kunststoffhersteller-Verband - vertritt die Kunststoff erzeugende Industrie auf europäischer Ebene. Dem europäischen Verband gehören derzeit rund 50 Unternehmen an, die weit über 90 % der europäischen Kunststoffproduktion mit einem Umsatz von mehr als 29 Milliarden Euro repräsentieren. Zusammen mit der Kunststoff-Verarbeiterindustrie und dem Maschinenbau leistet die Kunststoff-Industrie einen bedeutenden Beitrag zur europäischen Wirtschaftskraft, beschäftigt weit über 1,5 Millionen Menschen und erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als 159 Milliarden Euro.

WaterAid ist die einzige größere Wohltätigkeitsorganisation in Großbritannien, die sich der Versorgung der ärmsten Gebiete der Erde mit sauberem Trinkwasser, sanitären Anlagen und guter Hygiene widmet. Bis heute hat WaterAid über 7,5 Millionen Menschen zu Trinkwasser und einer wirksamen Hygiene verholfen. Näheres unter http://www.wateraid.org.

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