Ferrero-Waldner 1: Ich liebe dieses Land und seine Menschen

Präsidentschaftskandidatin Ferrero-Waldner beim Wahlkampfauftakt in der Pyramide in Vösendorf

Vösendorf, 18. März 2004 (ÖVP-PD) Internationale Erfahrung und anerkanntes Durchsetzungsvermögen; Mut, Einsatzfreude und soziales Engagement; Offenheit, Reformfreude und Dialogbereitschaft: Dafür stehe sie und sie sei stolz darauf, dass sie von der ÖVP für das höchste Amt im Staat nominiert worden sei, erklärte heute, Donnerstag, Präsidentschaftskandidatin Dr. Benita Ferrero-Waldner beim Wahlkampfauftakt in der Pyramide in Vösendorf. Stolz zeigte sich Ferrero-Waldner auch über ihr überparteiliches Personenkomitee, aus dem bereits über 500 Einzelinitiativen entsprungen sind. "Durch das Land geht eine eindrucksvolle Bewegung, die täglich größer und größer wird. Ich liebe dieses Land und seine Menschen." ****

Sie sei eine Frau und sie stehe dazu. Verärgert zeigte sich Ferrero-Waldner jedoch über verschiedene Zitate, dass "Frau sein allein nicht genügt". Das sei ein uraltes sexistisches Argument und eine Beleidigung für alle Frauen und alle modernen Männer in Österreich. Es sei unerträglich gewesen, wie man in der Vergangenheit Susanne Riess-Passer zur Marionette ihres Parteiobmannes machen wollte und "es ist unerträglich, wenn sonst seriöse Kommentatoren eine Eva Glawischnig als ‚Pin-up-Girl' bezeichnen", so Ferrero-Waldner. Auch verurteilte sie, dass man über Gabi Burgstaller schreibe, "das nette Mäderl vom Bauernhof". "Damit muss endlich Schluss sein", so die Außenministerin. Die österreichischen Frauen haben wiederholt in der Geschichte bewiesen, dass es auf sie sehr wohl ankommt, dass sie sehr wohl fähig sind, Verantwortung zu tragen und Österreich mitzugestalten.

Auch habe vor kurzem jemand gemeint, "das Amt des Bundespräsidenten ist nichts für Amateure". "Ich frage mich, wer denn da eigentlich gemeint ist." Etwa Rudolf Kirchschläger, der bislang mit Abstand beliebteste und erfolgreichste Bundespräsident Österreichs? "Er war vier Jahre Außenminister, bevor er zum Bundespräsidenten gewählt wurde - so wie ich. Davor war er österreichischer Diplomat - so wie ich. Davor etliche Jahre Richter - ich war davor etliche Jahre in der Wirtschaft tätig. Wenn also Rudolf Kirchschläger ein für das Amt des Bundespräsidenten ungeeigneter Amateur war, dann haben offenbar die Österreicherinnen und Österreicher in ihrem Unverständnis einen Amateur zum Bundespräsidenten gewählt und mit 80-prozentiger Mehrheit wiedergewählt."

"Was müssen sich jene acht Millionen Österreicherinnen und Österreicher, die doch im Wirklichkeit die wahren Profis sind, dabei denken, wenn ihnen hier ausgerichtet wird, dass die Politik eine Sache von hauptberuflichen Parteifunktionären ist, bei der sie nichts verloren haben?" Dieser Spruch zeuge von unfassbarer Arroganz und sei eine Beleidigung aller Österreicherinnen und Österreicher, so Ferrero-Waldner. (Fortsetzung)

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Volkspartei
Kommunikationsabteilung
Tel.: (++43-1) 40 126-420
cvd@bp.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0016