AWO: Marktsondierungsreise zu "Lebensmittelmarkt in Norditalien"

Großes Potenzial für heimische Anbieter - schon jetzt exportiert Österreich mehr Lebensmittel nach Italien als aus Italien importiert werden

Wien (PWK 188) - Gestern (Mittwoch) wurde eine weitere, im Rahmen der Exportoffensive "go-international" von der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ organisierte, Marktsondierungsreise erfolgreich abgeschlossen. 30 heimische Unternehmer - vor allem KMU -aus dem Lebensmittelbereich nutzten die Gelegenheit und sammelten wertvolle Informationen über den norditalienischen Lebensmittelmarkt. Insgesamt wurden zehn italienische Super- und Hypermärkte zum Vergleich des Konkurrenz- und Preisangebots im Raum Padua-Mestre-Verona aufgesucht. Im Mai ist eine
Folgeveranstaltung für den Raum Padua-Bologna geplant.
Generell ist Österreich im Bereich Lebensmittel in Italien zwar schon gut vertreten, das Potenzial ist aber noch lange nicht ausgeschöpft. Und trotz der Nähe des zweitwichtigsten Absatzmarktes Österreichs sind die Absatzkanäle und Preisstrukturen den Entscheidungsträgern der heimischen Exportwirtschaft bisher zu wenig bekannt. Aus diesem Grund unterstützt die Außenhandelsstelle Padua, als Kompetenzzentrum für Nahrungs- und Genussmittel in Italien, laufend alle österreichischen Exporteure auch dieses Sektors beim Italiengeschäft. "Wir sind österreichischen Firmen bei der Kontaktherstellung zu italienischen Vertretern, Importeuren und Einkäufern in Supermärkten und Einkaufszentralen behilflich", sagt Michael Scherz, WKÖ-Handelsdelegierter in Padua. "Eine Reihe von Veranstaltungen der AWO in Italien - etwa Gruppenstände auf mehreren Lebensmittelmessen, eine Wirtschaftsmission, eine weitere Marktsondierungsreise, eine Leistungsschau Lebensmittelexporteure im Herbst - geben der heimischen Lebensmittelbranche die besten Voraussetzungen, erfolgreich in Italien Fuß zu fassen." Ingomar Lochschmidt, Westeuropa-Spezialist der AWO, ergänzt: "Der norditalienische Raum ist gemeinsam mit Südtirol und Bayern der wichtigste Abnehmer österreichischer Nahrungsmittelspezialitäten im Ausland."
Österreich konnte trotz des angespannten wirtschaftlichen Umfelds im vergangenen Jahr neuerlich seine Exporte nach Italien um überdurchschnittliche 5,5% erhöhen, wobei Lebensmittel nochmals weit über dem Mittelwert wuchsen und nun schon knapp 1 Mrd Euro Exportvolumen ausmachen - und damit an 2. Stelle nach Holzlieferungen liegen. "Positiv ist nicht nur die allgemeine bilaterale Handelsbilanz mit Italien, sondern speziell auch im Lebensmittelbereich. Österreich exportiert erheblich mehr Lebensmittel nach Italien als es importiert!", sagt Walter Koren, Leiter der AWO. (BS)

Info:
Auslandsprogramm der AWO für Italien (Veranstaltungsvorschau und Publikationsliste): http://wko.at/awo/it/
Weitere AWO- und "go-international"-Veranstaltungen in Westeuropa:
AWO Westeuropa, Tel. 05-90900-4180, 4369

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