Matznetter: Kopf korrigiert Unsinn in seiner Aussendung zur KöSt-Senkung nicht

Wien (SK) Mit Spannung habe man die Korrektur der Aussendung
von Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kopf zur Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) und zu der Auswirkung auf die Klein- und Mittelbetriebe (KMU) erwartet, doch der "zentrale Unsinn", dass 98 Prozent der Kapitalgesellschaften KMUs sind und von der KöSt-Senkung profitieren würden, wurde nicht ausgebessert, bedauert SPÖ-Budgetsprecher Christoph Matznetter. ****

Denn 80 Prozent der Kapitalgesellschaften zahlen derzeit keine KöSt oder nur die Mindest-KöSt, da sie zu geringe oder gar keine Gewinnen machen. Die prozentuelle Steuerbelastung auf die Gewinne sei bei diesen Betrieben dadurch mehr als 34 Prozent und diese Betriebe haben nichts von der Steuerreform. "Genau dieser Umstand zeigt die KMU-feindliche Einstellung der ÖVP/FPÖ-Regierung, die weiterhin die Mindest-KöSt in voller Höhe bestehen lässt", kritisierte Matznetter.

"An der Hilflosigkeit bei der Argumentation bei Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kopf erkennt man die Notlage des Wirtschaftsbundes als Interessenvertretung gegenüber der von seiner eigenen Partei dominierten Bundesregierung", schloss Matznetter. (Schluss) ns

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