Schwarzböck: Grünes Licht für Ökostrom sichert alternative Energieerzeugung

Blockade der Bundesländer zu Ende - Zuschlagsverordnung kommt wie geplant

Wien (AIZ) - "Die positiven wirtschaftlichen Impulse, die durch
die Erzeugung von Ökostrom im ländlichen Raum ausgehen, waren in den vergangenen Wochen ernsthaft gefährdet. Nun ist es nicht zuletzt auch auf massives Drängen der Bauernvertretung gelungen, Einigung über die Zuschlagsverordnung zu erzielen. Das Grüne Licht für den Ökostrom sichert nun die Zukunft der umweltverträglichen Stromerzeugung und stellt einen wichtigen Beitrag in Sachen Klima- und Umweltschutz dar", dies erklärte heute der Vorsitzende der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern, Rudolf Schwarzböck, zur Ökostromeinigung.

"Der weitere Ausbau erneuerbarer Energien hat eine Reihe günstiger Auswirkungen, wie die Schaffung umweltfreundlicher Einkommensalternativen in den ländlichen Regionen, die Förderung heimischer Technologien und eine raschere Erreichung des Kyoto-Zieles. Das alles darf nicht mehr durch zweifelhafte regionalpolitische Motive in Frage gestellt werden. Wir sind erfreut, dass nun diese gemeinsame Lösung gefunden worden ist. Die Kosten für diese umwelt- und energiepolitisch richtige Entscheidung betragen für einen durchschnittlichen Haushalt pro Jahr EUR 2,- bis 3,- und sind im Sinne von Umwelt und Klima mit Sicherheit auch keine unzumutbare Belastung", so Schwarzböck.

Berechenbare Bedingungen für Anlagenbetreiber

"Die Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Ökostrom, die nun wochenlang verunsichert waren, haben nun wieder berechenbare Zukunftsaussichten. Mehr als einhundert Unternehmen haben nämlich bereits mit der Planung und Errichtung von Anlagen begonnen und Geld in dreistelliger Millionenhöhe investiert. Zudem wurde den Investoren zugesichert, dass die auf 13 Jahre garantierten Tarife für Anlagen gelten, die 2003 und 2004 alle erforderlichen Bewilligungen erlangen und bis Mitte 2006 ans Netz gehen", ergänzte Schwarzböck.

"Ökostromanlagen tragen wesentlich zur Erreichung des Kyoto-Zieles bei. Österreich muss in diesem Zusammenhang bis zum Jahr 2012 insgesamt 17 Mio. t CO2-Äquivalent einsparen. Das derzeit gültige 4%-Ökostromziel leistet dazu einen CO2-Einsparungs-Beitrag von 6,5%. Wir müssen diesen Weg, zu dem die Bauern einen beachtlichen Beitrag liefern können, im Sinnes des Umwelt- und Klimaschutzes konsequent weitergehen", unterstrich Schwarzböck.
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