Ferrero-Waldner: Wer kämpft, gewinnt

Wahlkampfauftakt heute in der Pyramide in Vösendorf

Vösendorf, 18. März 2004 (ÖVP-PD) "Solidarisch in Europa, neutral außerhalb Europas, das ist meine sicherheitspolitische Linie. Mit ihr ist Österreich bisher gut gefahren und so wird es auch in Zukunft sein", erklärt heute, Donnerstag, Bundespräsidentschaftskandidatin Dr. Benita Ferrero-Waldner bei ihrem Wahlkampfauftakt in der Pyramide in Vösendorf. "Entscheidend für Österreichs Sicherheit wird gerade vor dem Hintergrund der Terroranschläge von Madrid der weitere Weg sein, den die Europäische Union in dieser Frage nimmt", so Ferrero-Waldner. Es wäre naiv zu glauben, dass man im Zeitalter des international vernetzten Terrorismus allein für Österreichs Sicherheit garantieren könne. "Unsere Bürger verlangen zurecht, dass wir uns in Europa gemeinsam um ihre Sicherheit kümmern. Wir müssen gemeinsam unser Sicherheitsnetz so eng schnüren, dass niemand mehr durchrutschen kann." Dafür brauche es aber die Solidarität innerhalb Europas. ****

Diese Solidarität war jedoch nicht immer gegeben. Ferrero-Waldner erinnert an die Zeit der Sanktionen. Diese waren bereits ausgerufen, als Wolfgang Schüssel sie fragte, ob sie neue Außenministerin werden wollte. "Ich habe die Herausforderung angenommen. Wer kämpft, gewinnt", so die Außenministerin. Damals habe ihr ein starker Gegenwind ins Gesicht geblasen. "Aber mich kann Gott sei Dank nicht so leicht etwas erschrecken." Sie habe nie verstanden, warum manche Politiker Österreich nicht mit dem notwendigen Einsatz verteidigt haben. "'Patriotismus, nicht Partei' war die Devise, die mich damals geleitet hat, mich in meinem ganzen beruflichen Leben geleitet hat und auch immer leiten wird", so Ferrero-Waldner.

Und dann gebe es tatsächlich Leute, die meinen, "das Amt des Bundespräsidenten ist nichts für Amateure". Kaum könne Ferrero-Waldner glauben, dass hier etwa Rudolf Kirchschläger, der bislang mit Abstand beliebteste und erfolgreichste Bundespräsident Österreichs, gemeint sein soll. Schließlich war dieser genau wie sie vier Jahre Außenminister und davor österreichischer Diplomat. Somit zeuge dieser Spruch von unfassbarer Arroganz und sei ebenfalls eine Beleidigung aller Österreicherinnen und Österreicher, die Rudolf Kirchschläger mit 80-prozentiger Mehrheit wiedergewählt haben.

Es gilt das gesprochene Wort.

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