Frauen sollen mit Pensionsvolksbegehren Protest gegen die Pensionsreform üben

Schaunig: Ich lade alle Frauen ein, ihren Protest gegen die jüngste Pensionsreform auszudrücken und gegen die Nachteile insbesondere für Frauen aufzustehen

Klagenfurt (SP-KTN) - Ein Einladung das Pensionsvolksbegehren zu unterschreiben, richtete am Donnerstag Frauenreferentin Gabriele Schaunig-Kandut insbesondere an die Kärntnerinnen. Warum gerade Frauen das Pensionsvolksbegehren unterstützen sollten, liegt nach Ansicht Schaunigs auf der Hand: "Die jüngste Pensionsreform ist bedrohlich für Menschen mit niedrigem Einkommen und Unterbrechungen im Erwerbsleben, Frauen gehören eindeutig zu den VerliererInnen der Pensionsreform.

Eine private Pensionsvorsorge ist für die meisten Frauen in der Realität überhaupt nicht leistbar. Auch die entstandene Lücke, durch Unterbrechungen im Erwerbsleben
bei ihrer zu erwartenden Pension, durch eine private Versicherung zu schließen, ist sehr teuer und in den meisten Fällen für die Frauen nicht finanzierbar. "Erschwerend kommt für Frauen hinzu, dass sie nach dem Ende des Arbeitslosengeldbezuges keinen Anspruch auf Notstandshilfe haben, wenn ihr Partner zuviel verdient", kritisiert Schaunig und damit auch keine Versicherungszeiten erwerben können.

Landesrätin Schaunig appelliert daher insbesondere an die Kärntnerinnen: "Mit der Unterschrift unter das Pensionsvolksbegehren können Frauen zum Ausdruck bringen, dass sie mit dieser unsozialen Pensionsreform nicht einverstanden sind". Das Pensionsvolksbegehren kann von 22. bis 29. März 2004 in der jeweiligen Wohnsitzgemeinde unterschrieben werden. (Schluss)

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