SPÖ-Kato: Frauen von schwarzblauer Pensionsreform besonders hart betroffen

Viele WienerInnen wollen deshalb Pensions-Volksbegehren unterschreiben

Wien (SPW-K) - "Die Frauen sind von der sogenannten Pensionsreform der schwarzblauen Koalition besonders hart betroffen. Viele von ihnen werden, trotz der Möglichkeit von Kinderanrechnungszeiten, eine deutlich geringere Pension, als sie erhofft haben, erhalten. Dabei spielen nicht nur die Veränderungen bei den Anpassungs- und Berechnungsfaktoren, sondern auch der Umstand, dass die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen zu Ungunsten der Frauen weiter aufgehe, eine Rolle. Auch sind immer mehr Frauen geringfügig beschäftigt oder müssen nach dem Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Babypause oftmals deutlich weniger qualifizierte und damit geringer entlohnte Arbeiten als vorher annehmen. Nicht zuletzt werden zahlreiche berufstätige Frauen auch durch das Kindergeld in eine finanzielle Armutsfalle gelockt, weil sie, wie Untersuchungen bereits zeigen, danach schlechte Chancen für den Wiedereinstieg in den Beruf haben. Alles das wirkt sich nachteilig auf die Pensionen der Frauen aus", erklärte Donnerstag SPÖ-Gemeinderätin Sonja Kato nach ihren Gesprächen an diesem Tag mit zahlreichen Anruferinnen am Servicetelefon der SPÖ Wien.

Wie die Mandatarin informierte, hätte sich der Großteil der AnruferInnen mit dem Thema Pension beschäftigt und die Pensionsreform der ÖVP-FPÖ-Koalition heftig kritisiert. "Nicht zuletzt wegen bereits eingetretener oder künftig zu erwartender persönlicher Einbußen bei der Pension, haben die meisten Frauen angekündigt, das Volksbegehren für faire Pensionen unterzeichnen zu wollen", führte Kato weiter aus. Die Gemeinderätin unterstrich ihrerseits, dass bei einer starken Beteiligung durchaus gute Chancen auf Änderungen bei der unsozialen, gerade die sozial schwächeren Bevölkerungsschichten benachteiligenden Pensionsreform bestünden. (Schluss).

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