VP-Ulm: Personalpolitik der Stadt Wien ist nicht akzeptabel!

Ist man in Wien als Nicht-Gemeindebediensteter ein Arbeitnehmer zweiter Klasse?

Wien (OTS) - "In Wien hat man es als normaler Arbeitnehmer und Nicht-Gemeindebediensteter immer schwerer, fair behandelt zu werden!" kritisierte heute der Wiener VP-Landtagsabgeordnete Dr. Wolfgang Ulm. "Gleicher Zugang zu Posten und Arbeitsplätzen für ALLE Arbeitnehmer ist für das Wiener Magistrat anscheinend unerwünscht - und die demokratischen Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger bleiben einmal mehr auf der Strecke!"

Anstoß zu dieser Aussage ist eine öffentliche "Ausschreibung" des Leiterpostens der MA 41 (vergleiche hierzu
http://www.wien.gv.at/personalaufnahme/jobboerse/ma41.htm ): Gesucht
wird eine Leiterin bzw. ein Leiter der Magistratsabteilung 41 "Stadtvermessung". Neben spezifisch fachlichen Anforderungen wird unter den formalen Kriterien ein "Aufrechtes Dienstverhältnis zur Stadt Wien" verlangt, was eine untragbare Benachteiligung anderer Bewerber darstellt. "Diese Eingrenzung auf Bedienstete der Stadt Wien ist unmissverständlich und ein Affront gegen die "normalen" Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer!" betonte Ulm.

Derartige Vorgehensweisen seien schlichtweg indiskutabel. "Die politische Verantwortung für diese Vorgehensweise trägt Stadträtin Brauner in ihrer Funktion als oberste Personalchefin," so Ulm. "Ich fordere Sie auf, diesen Missstand abzustellen! Bei einer Ausschreibung für einen derart verantwortungsvollen Posten darf sich die Stadt Wien nicht selbst beschränken." Eine Beschränkung auf die "eigenen Leute" werfe auch ein schlechtes Licht auf alle Gemeindebediensteten, die einen Vergleich mit Bewerbern aus anderen Bereichen nicht zu scheuen brauchen", betonte Ulm abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002