VP-Hahn an Mailath-Pokorny: Tue Gutes und bewirb es auch!

Bessere Bekanntmachung des Theaterdienstags gefordert

Wien (18. März 2004) - Von 2001 auf 2002 sank die Zahl der Theater-Besucher bei den Wiener Theatern von 1,4 Millionen auf 1,2 Millionen bei den Wienern Theatern, die Bundestheater nicht mitgerechnet."Es ist eine Schande, dass eine Kulturstadt wie Wien, die ein einzigartiges und vielseitiges Theater-Programm bietet, rückläufige Besucherzahlen aufweist.Dieser erschreckende und anhaltende Abwärtstrend fordert sofortige Maßnahmen seitens des Wiener Kulturstadtrates", sagt heute Stadtrat Johannes Hahn bei seiner wöchentlichen Donnerstags-Pressekonferenz im Cafe Atelier in der Albertina.

Hahn weiter: "Die Stadt gibt enorme Summen für die Theaterszene aus, doch von selbst werden sich die Besucher auch in Zukunft nicht ins Theater verirren. Nicht einmal auf www.wien.at, dem Internetportal der Stadt Wien wird der Theaterdienstag beworben."
Die Theaterreform, die die ÖVP Wien grundsätzlich mitträgt, hat sich zum Ziel gesetzt, die Leute wieder mehr ins Theater zu locken. Neben dieser Strukturreform, die die Theaterszene betrifft, müssen aber parallel Maßnahmen ergriffen werden, die die Bevölkerung direkt ansprechen. "Bestehende Benefits, wie zum Beispiel der Theaterdienstag, müssen einfach besser beworben und bekannt gemacht werden. Deswegen setzen wir jetzt den ersten Schritt mit dem Relaunch des Theaterdienstags, einer ursprünglichen Idee von Peter Marboe."

Andreas Salcher, ÖVP Wien Kultursprecher zu den Details: "Am Theaterdienstag, der von mehreren Theatern angeboten wird, erhalten die Besucher zwei Karten zum Preis von einer. In Kooperation mit Radio Arabella werden wir jetzt über sieben Wochen hindurch jeden Dienstag zwei mal zwei Karten verschiedener Theaterproduktionen vergeben und so den Theaterdienstag wieder stärker bewerben."

Diese Kampagne kostet rund 6000 Euro, die Stadt Wien hat für eine ähnliche Aktion 1999 das Zehnfache ausgegeben. An neun Theaterdienstagen wurden damals mehr als 10.000 Karten zusätzlich verkauft. Dafür gab es ein Budget von etwa 700.000,- Euro, das entspricht ca. 1, 27% des Budgets der Stadt Wien für darstellende Kunst.

"Die Wiener ÖVP fordert Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny auf, diesen jetzt von uns gesetzten Schritt weiter zu verfolgen und Mittel zur Verfügung zu stellen, um den Theaterdienstag und andere Vergünstigungen entsprechend medial zu bewerben um so dem Besucherschwund entgegen zu wirken", fasst ÖVP Wien Kultursprecher Andreas Saclcher zusammen. (Schluss)

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