GRILLITSCH: DIE ÖSTERREICHISCHE LANDWIRTSCHAFT HAT NICHTS ZU VERBERGEN

Bauernbundpräsident: Wir haben eine gute Agrarpolitik

Wien, 18. März 2004 (ÖVP-PK) Die österreichische Landwirtschaft hat nichts zu verbergen. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Landwirtschaftssprecher Fritz Grillitsch, Mitglied im Ständigen Unterausschuss des Rechnungshofes, anlässlich der heutigen Sitzung, bei der die Förderungsvergaben im Agrarwesen im Mittelpunkt stehen. Im Rahmen des Ausschusses werde klar und transparent vorgegangen. ****

"Österreich ist im Bereich Landwirtschaft Vorreiter in Europa. Zwei Drittel der Fördergelder fließen in das Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums. Zum Vergleich: In der EU sind es durchschnittlich nur 15 Prozent. Die Landwirtschaft kann dadurch Leistungen erbringen, die weit über die Nahrungsmittelproduktion hinausgehen und für die gesamte Gesellschaft wichtig sind", so Grillitsch weiter. Die Bauern würden daher die Anforderungen der Gesellschaft durchaus erfüllen und dies sei auch anzuerkennen - "wir haben eine gute Agrarpolitik."

Der Erfolg sei in Zahlen klar nachvollziehbar: Österreich weise den höchsten Anteil an jungen Betriebsinhabern auf. Auch die Frauen machen mit 30 Prozent einen hohen Anteil bei den alleinigen Betriebsinhabern aus. "Wir sind Spitzenreiter im ökologischen Landbau und Europameister, was das Umweltprogramm betrifft. 70 Prozent der Bauern mit 90 Prozent der Fläche nehmen freiwillig an diesem Umweltprogramm teil", so der ÖVP-Abgeordnete.

"Damit wir dies auch in Zukunft gewährleisten können, brauchen wir stabile Rahmenbedingungen", so Grillitsch. Wichtig sei vor allem, dass die Betriebe in benachteiligten Gebieten besondere Unterstützung finden. Für die nächsten Jahre gebe es aber ein stabiles Fundament, um die Betriebe auf die Herausforderungen vorzubereiten, in die Zukunft zu investieren und durch gezielte Investitionsförderungen die Innovation und den unternehmerischen Geist in den landwirtschaftlichen Betrieben zu stärken.

Die von der Opposition geführte "Groß-Klein-Debatte" sei aus der Luft gegriffen, weil Österreich von vornherein eine kleinstrukturierte Landwirtschaft habe und klar darstellbar sei, dass die bäuerlichen Familienbetriebe besonders gesichert sind. Auch die SPÖ sollte die stabile Agrarpolitik, die im Parlament gestaltet werde, anerkennen statt Verunsicherungspolitik zu betreiben, schloss der Bauernbundpräsident.
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