Aktionstag des Pensionistenverbandes in ganz Wien zum Pensionsvolksbegehren

Wien (OTS) An insgesamt 40 Orten in ganz Wien werden ab morgen Freitag und vor allem am Samstag Vormittag zahlreiche Pensionistinnen und Pensionisten auf die Straße gehen, um für das Pensionsvolksbegehren zu werben, das kommende Woche in ganz Österreich zur Unterschrift aufliegt. "Die Pensionistinnen und Pensionisten wollen dazu beitragen, dass die unfaire und unsoziale Pensionsreform mithilfe des Volksbegehrens zu Fall gebracht wird und der Lebensstandard im Alter gesichert bleibt", begründet der Vizepräsident und Wiener Landesvorsitzende des Pensionistenverbandes Österreich, Rudolf EDLINGER, die Aktion. Edlinger wird übrigens am Samstag ab 11 Uhr im 18. Bezirk am Gersthofer Platzl Informationsmaterial verteilen bzw. für Informationen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Die VertreterInnen der Medien sind zu den Aktionen herzlich eingeladen.****

"Der Pensionistenverband unterstützt das Pensionsvolksbegehren, weil es ein wichtiges politisches Mittel ist, um gegen die ungerechte Pensionsreform zu protestieren. Wir fordern aber auch alle Wiener Pensionistinnen und Pensionisten auf, das Volksbegehren zu unterschreiben, um damit die Forderungen der jetzigen und auch der künftigen Pensionisten zu unterstützen", so Edlinger. Nach Ansicht Edlingers gäbe es "mindestens drei wichtige Argumente, warum nicht nur aktiv Erwerbstätige, sondern auch in Pension befindliche Menschen das Pensionsvolksbegehren unterschreiben sollten:

1. Das Pensionsvolksbegehren fordert eine LANGFRISTIGE ABSICHERUNG DES PENSIONSSYSTEMS etwa durch die Erhöhung der Erwerbsquote, eine Verbreiterung der Beitragsgrundlagen, Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit sowie die Aufrechterhaltung der Beteiligung des Staates an der Pensionsfinanzierung.

2. Das Pensionsvolksbegehren wendet sich GEGEN EINGRIFFE IN BESTEHENDE PENSIONEN, wie sie etwa durch Pensionsanpassungen unter der Inflationsrate erfolgt sind.

3. Das Pensionsvolksbegehren verlangt die SICHERUNG DES LEBENSSTANDARDS IM ALTER, der durch verschiedene Mehrbelastungen etwa im Gesundheitswesen, bei Miet- und Energiekosten weiterhin gefährdet ist.

"Mit dem Volksbegehren soll ein deutliches Signal an die Regierenden gesetzt werden, mit den ständigen Verschlechterungen der Pensionen endlich aufzuhören", so Edlinger.

An folgenden Orten bzw. Zeiten werden Aktionen des Pensionistenverbandes zum Pensionsvolksbegehren stattfinden:

Freitag, 19. März:

4. Bezirk (Wiedner Hauptstraße, 16-18 Uhr),
10. Bezirk (WrGKK, 8-10 Uhr)
21. Bezirk (Bruckhaufen/Kugelfanggasse 61, ab 14 Uhr)

Samstag, 20. März, zwischen 10 und 12 Uhr:

1. Bezirk (Stock im Eisen Platz und Schwedenplatz)
2. Bezirk (Praterstern)
3. Bezirk (Landstraßer Hauptstraße)
5. Bezirk (Siebenbrunnenplatz)
6. Bezirk (Innere Mariahilfer Straße, Gumpendorfer Straße)
7. Bezirk (Innere Mariahilfer Straße)
8. Bezirk (Josef-Matthias-Hauer-Platz)
9. Bezirk (Julius Tandler Platz)
10. Bezirk (Viktor-Adler-Markt, Favoritenstraße vor dem EKAZENT) 11. Bezirk (Zentrum Simmering, U3-Station Simmering, Leberberg/Merkur)
12. Bezirk (Meidlinger Hauptstraße/Bonygasse)
13. Bezirk (Kennedybrücke)
15. Bezirk (Meiselmarkt, Äußere Mariahilfer Straße, Sechshauser Straße)
16. Bezirk (Schuhmeierplatz)
18. Bezirk (Kreuzgasse/SPAR, Gersthofer Platzl, U6-Station Währinger Straße)
19. Bezirk (Bahnhof Heiligenstadt)
20. Bezirk (U6-Station Handelskai/Milleniumcity)
21. Bezirk (Floridsdorfer Markt, Großfeldsiedlung/Einkaufszentrum, Franz Jonas Platz, Jedlersdorfer Straße/Trillerplatz, Siemensstraße/Brünnerstraße, Pragerstraße ggü. 145/Merkur, Stammersdorf B7/Einkaufszentrum, Strebersdorf/Einkaufszentrum Billa-Rußberggasse und Meriangasse, Donaufeld/Hoßplatz, Brünner Straße/SC Nord)
22. Bezirk (U1-Station Kagran, Donauzentrum, Infostand bei Messe im Donauzentrum vom 24. bis 26. März)
23. Bezirk (Breitenfurterstraße Hofer und Merkur, Gatterederstraße/Interspar, Hofer, Magnet)

Im 14. Bezirk finden in der Eintragungswoche vom 22. bis 26. März bei der U3-Station Hütteldorferstraße Verteil-Aktionen statt. (Schluss)

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