Astner fordert Bürgerbeirat für Video-Überwachung

Englische Zustände müssen verhindert werden

Villach (OTS) - Als ausgezeichnete Lösung im Interesse der Sicherheit der Innenstadt, ihrer Bewohner und Besucher bezeichnete heute ÖVP-Gemeinderätin Susanne Astner den Einsatz von Überwachungskameras in der Villacher City. Dadurch werde eine ihrer zentralen Forderungen nach Monaten es Zögerns nun auch von der SPÖ aufgenommen, erklärte Astner: "Die Videoüberwachung ist eine international mittlerweile gebräuchliche Maßnahme, um das Sicherheitsniveau zu heben und potentielle Übeltäter abzuschrecken. Vor allem als Frau begrüße ich diese Initiative, die zu einer Entschärfung der Situation beitragen wird."

Um die bereits aufkeimende Diskussion um befürchtete Eingriffe in die Privatsphäre zu vermeiden, schlägt Astner einen Bürgerbeirat vor, der vor allem im Fall der Vergabe des Überwachungsauftrags an private Anbieter die äußerst restriktive Verwendung der Videoaufzeichnungen kontrolliere. Sie wies auf die Missstände beispielsweise in England hin, wo die Videoüberwachung öffentlicher Plätze und Straßen bis hin zur Kennzeichenerfassung des fließenden Verkehrs intensiv eingesetzt werde, der Schutz der auf diese Weise erfassten Daten aber mangelhaft und der Missbrauch von Filmmaterial - beispielsweise für private Bespitzelung oder als Handelsware für Fernsehsender - an der Tagesordnung sei. Astner: "Bei aller Notwendigkeit der Verbesserung der Sicherheitssituation in der Innenstadt muss gewährleistet sein, dass die Privatsphäre unbescholtener Bürger gewahrt bleibt!"

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
Kommunikationsleitung
Tel.: +43 (0)463 5862 0
Fax: +43 (0)463 5862 17

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0001