ARBÖ: Verkehrschaos in den nächsten Semesterferien vorprogrammiert

Vorverlegung des Semesterbeginns würde Verkehrsinfarkt entschärfen

Wien (OTS) - Die Vorverlegung des Semesterferienbeginns in Wien
und Niederösterreich im nächsten Jahr wäre ein großer Beitrag zur Verkehrssicherheit, betont der ARBÖ und bekräftigt seine Warnung vor einem völligen Verkehrschaos. Die Kraftfahrerorganisation drückt ihre Verwunderung darüber aus, dass das Unterrichtsministerium Fragen der Verkehrssicherheit negiere.

Im kommenden Jahr fällt der Start der Semesterferien in Wien und Niederösterreich mit den Winterferien in sechs deutschen Bundesländern sowie Belgien, den Niederlanden und Teilen Frankreichs zusammen. In Deutschland sind es das bevölkerungsreiche und skibegeisterte Bayern sowie Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Saarland, in denen die Semesterferien gleichzeitig beginnen.

Eine Vorverlegung des Semesterferienbeginns im nächsten Jahr in Wien und Niederösterreich um eine Woche (31. Jänner bis 7. Februar) würde zu einer deutlichen Entspannung auf Österreichs Straßen führen, stellt der ARBÖ fest. Eine Woche zuvor beginnen die Semesterferien nur in drei deutschen Bundesländern: Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

Der ARBÖ hat Vizekanzler Hubert Gorbach bereits eine Ausweitung der Ferienreiseverordnung auf die Semesterferien vorgeschlagen. In einem Brief an Vizekanzler und Verkehrsminister schlägt der ARBÖ ein allgemeines Fahrverbot für Lastkraftwagen ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht sowie für Lkw mit Anhänger bereits an den verkehrsstarken Semesterferien-Samstagen ab 8 Uhr Früh vor. Üblicherweise beginnt dieses Fahrverbot an Samstagen erst ab 15 Uhr, es dauert bis Sonntag 22 Uhr.

Der ARBÖ tritt aus Gründen der Verkehrssicherheit dafür ein, das Wochenendfahrverbot für schwere Lkw auf die unfallanfälligen Kleinlaster, die insbesondere im Konvoi unterwegs sind, auszudehnen.

Die vom ARBÖ seit Jahren erhobene Forderung für flexible Buchungsmöglichkeiten bleibt bestehen. Die Tourismusbranche kann durch Abgehen von den starren Samstag-Samstag-Buchungen zur Verkehrssicherheit massiv beitragen.

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