Hoscher: SPÖ für Vorverlegung der Ferienzeiten - Regierung untätig - SPÖ-Entschließungsantrag liegt vor

Auch gemeinsamer Antrag mit Regierungsparteien denkbar - Ball liegt bei ÖVP und FPÖ

Wien (SK) "Die Regierungsparteien sind leider derzeit
überhaupt nicht bereit, über eine Vorverlegung der Semesterferien zu diskutieren", stellte SPÖ-Tourismussprecher Dietmar Hoscher Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst klar. Er habe bereits am 25. Februar einen Entschließungsantrag im Parlament eingebracht, um die Semesterferien vorzuverlegen. ****

Dieser Antrag sei dem Wirtschaftsausschuss zugewiesen worden. Vergangene Woche sei dieses Thema allerdings nicht auf die Tagesordnung im Ausschuss gesetzt worden. "Ein diesbezüglicher Antrag von mir, die Tagesordnung um die Vorverlegung der Ferienordnung zu erweitern, ist von den Regierungsfraktionen wortlos abgelehnt worden. Auch Frau Rossmann, die sich nun bei diesem Thema in den Vordergrund drängt, hat gegen eine Behandlung dieser Frage im Ausschuss gestimmt", wies Hoscher hin.

In seinem Entschließungsantrag habe Hoscher die Regierung aufgefordert, bereits 2005 die Semesterferien vorzuverlegen. Um dies zu bewerkstelligen, sei eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig, da das Urlaubszeitengesetz geändert werden müsse. "An uns würde eine derartige Abstimmung nicht scheitern. Die SPÖ ist bereit, zuzustimmen, allerdings warten wir nun Tag für Tag darauf, dass die Bundesregierung endlich initiativ wird. Leider passierte bisher noch nichts", kritisierte der SPÖ-Abgeordnete.

Hoscher zeigte sich sogar bereit, seinen Entschließungsantrag zurückzuziehen, um dafür einen gemeinsamen Antrag mit den Regierungsparteien zu unterstützen. "Wir betreiben die Änderung der Ferienordnung sehr ernsthaft im Gegensatz zu ÖVP und FPÖ, die kaum Interesse an dieser Frage zeigen. Dabei wollen wir diese Änderung nicht nur im Interesse der Tourismuswirtschaft erreichen, sondern vor allem im Interesse der Eltern und Kinder, da einige Betriebe bereits angekündigt haben, ihre Preise in dieser Ferienwoche um bis zu 40 Prozent zu erhöhen."

Abschließend unterstrich Hoscher, dass in weiterer Folge generell über die Ferienzeiten zu sprechen sei, um hier europaweite Regelungen zu treffen. (Schluss) ns

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