GPA-FSG-Frauen: Ein starkes Zeichen gegen den Pensionsraub setzen

Aufruf zur Unterzeichnung des Pensionsvolksbegehrens vom 22. bis 29. März

Wien (FSG-GPA) - "Frauen sind die großen Verliererinnen der Pensionsreform der Bundesregierung. Je mehr Menschen das Pensions-Volksbegehren vom 22. bis 29. März unterzeichnen, desto größer werden die Chancen, dass geplante Pensionskürzungen wieder zurückgenommen werden", erklärt die Vorsitzende der GPA-FSG-Frauen Ingrid Streibel-Zarfl anlässlich des nächste Wochen beginnenden Pensions-Volksbegehrens.++++

"Frauen sind von den Pensionskürzungsmaßnahmen mehrfach betroffen. Sie haben durch Kindererziehungszeiten und Familienpausen viel öfter einen unterbrochenen Erwerbsverlauf, was sich durch die Verlängerung des Durchrechnungszeitraumes extrem negativ auswirkt. Frauen arbeiten öfter Teilzeit und sind in viel größerem Ausmaß von Altersarbeitslosigkeit betroffen. Da das Partnereinkommen beim Bezug von Notstandshilfe angerechnet wird, fallen viele betroffene Frauen in extreme materielle Notsituationen", so Streibel-Zarfl.

"Wir brauchen rasch wirksame Maßnahmen, die die durch die Pensionsreform verursachten massiven Verluste für Frauen ausgleichen. Kindererziehungszeiten müssen für die Pensionshöhe wie ein Durchschnittsverdienst zählen und weit zurück liegende Einkommen durch eine höhere Aufwertung genau so viel zählen wie die Einkommen kurz vor der Pension. Notstandshilfe muss als Ersatzzeit gelten, auch wenn der Ehepartner ein Einkommen hat. Wir fordern eine eigenständige Alterssicherung, die dem Prinzip der Eigenständigkeit von Frauen gerecht wird. Das Pensions-Volksbegehren bietet für Frauen nun die Möglichkeit, ein starkes Zeichen gegen den unsozialen und frauenfeindlichen Pensionsraub der Bundesregierung zu setzen", so Streibel-Zarfl abschließend.

FSG, 18. März
2004
Nr. 29

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