FP-Wagner: Trabrennverein Krieau in roter Hand hat keine Zukunftschancen!

Wien, 2004-03-18 (fpd) „Die gestern Abend erfolgten Wahl des Nationalratsabgeordneten und stellvertretenden Landesparteivorsitzenden der SPÖ Wien, Anton Gaal, zum neuen Präsidenten des Wiener Trabrennvereins (WTV) in der Krieau wird zwar weitere großzügigen Subventionen durch die rote Gemeine Wien sichern, ist aber im Konkurrenzkampf gegen Magna Racino in Ebreichsdorf keine erfolgreiche Strategie“, kommentiert der Leopoldstädter Gemeinderat Josef Wagner die Entscheidung der Vereinsmitglieder. Die Wiener SPÖ habe sich durch die Wahl von NR-Abg. Gaal zum Präsidenten des WTV im Sportbereich einen weiteren Einflussbereich auf Kosten der Steuerzahler abgesichert. *****

Obwohl der Trabrennverein kein Finanzierungskonzept vorlegen konnte, wurden im Gemeinderat von der SPÖ-Mehrheit für das Jahr 2003 und 2004 jeweils 550.000 € an Subvention beschlossen. „Für den Pferdesport und die Leopoldstadt haben die Trabrennen in der Krieau eine wichtige Funktion, es fehlt aber ein seit Jahren von der FPÖ gefordertes Finanzierungs- und Entwicklungskonzept“, stellt Wagner fest. Statt sich auf das Wohlwollen und das Subventionsfüllhorn von parteipolitischen Freunden zu verlassen, müsse der 130 Jahre alte Traditionsverein auch eigenständige Ideen entwickeln, wie er neben der mächtigen Konkurrenz von Fank Stronach bestehen kann. „Diese vermissen wir bis heute“, so Wagner.

Gemeinderat Wagner bedauert, dass nach den heftigen Auseinandersetzungen zwischen Praterunternehmern und Vizebürgermeisterin Grete Laska über das Schicksal des Wurstelpraters und nach dem Niedergang der Freudenau nun auch die Krieau durch eine parteipolitische Machtübernahme seitens der SPÖ in ihrem Bestand gefährdet ist. „Die Vergnügungs- und Sportstätten der Leopoldstadt sind zu schade, um sie der parteipolitischen Spielwiese der SPÖ zu überlassen“, sagt Wagner und fordert die Einberufung eines „runden Tisches“, an dem die Stadt Wien ihre Pläne offen legt und alle Beteiligten zu Wort kommen lässt. (Schluss)

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