PRINZ: BONUS FÜR KINDERBETREUUNG UND ELTERNBILDUNG

Oberösterreicher setzen auf intakte Familien - Erfolg für Kinderbetreuungsbonus

Wien, 18. März 2004 (ÖVP-PK) Mit dem Kinderbetreuungsbonus für Kinder zwischen dem vollendeten dritten und sechsten Lebensjahr hat die Oberösterreichische Landesregierung einen wahren Hit gelandet. In etwas mehr als zwei Monaten wurden bereits mehr als 7.000 Anträge gestellt. Das Formblatt zur Anmeldung wurde rund 30.000 mal von der Homepage www.familienkarte.at heruntergeladen. "Die Betreuungsleistung wird honoriert und das Miteinander in den Familien gefördert", fasste ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz heute, Donnerstag, das Erfolgsgeheimnis des Kinderbetreuungsbonus zusammen. ****

Pro Jahr werden in Oberösterreich rund 20.000 Kinder bis zu 400 Euro jährlich (insgesamt also 1.200 Euro für jedes Kind!) als Betreuungsbonus erhalten. Für die Eltern gibt es maximal 60 Euro Elternbildungsgutscheine, die sowohl die Eltern-Kind- als auch die Partnerbeziehung in Form von Weiterbildungsangeboten stärken sollen. "Die tägliche Arbeit in, für und mit der Familie anzuerkennen und bei Bedarf auch finanziell zu stützen, ist Aufgabe einer christlich-sozialen Politik. Uns geht es darum, die Familien zusammenzuhalten und sie als Ort der Geborgenheit und des gemeinsamen Wachsens zu erhalten", kontert Prinz so manchen ideologischen Mustern, die ausschließlich außerhäusliche Kinderbetreuung fördern wollen. "Mit einer außerhäuslichen Ganztagsbetreuung aller Drei- bis Fünfzehnjährigen forcieren wir die innerfamiliäre Entfremdung immer mehr. Uns geht es um die Freiheit jedes Einzelnen, Familie so zu leben, wie er sie für richtig hält", so der ÖVP-Abgeordnete.

Der Kinderbetreuungsbonus setzt genau dabei an: Alle Familien haben - je nach Einkommen - Anspruch: Die gesamte Kinderbetreuungsleistung wird honoriert, egal ob die Eltern eine außerhäusliche Betreuungsform wählen oder die Kinder zu Hause betreuen. "Das ist ein revolutionärer Schritt, der Erziehungsarbeit generell als wertvolle Leistung für uns alle anerkennt", so Prinz. Zudem wird mit den Elternbildungsgutscheinen ein wichtiger Anreiz gegeben, damit die innerfamiliäre Beziehungsarbeit mit Unterstützung von außen gelingen kann. "Viele Scheidungen und psychische Belastungen für die Kinder wären zu vermeiden, wenn Eltern Rat und Hilfe bei Experten suchen würden", hofft Prinz, dass mit diesem Anreiz-modell, die Scheidungsraten zumindest in Oberösterreich wieder etwas zurückgehen.
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