- 18.03.2004, 09:46:57
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PRINZ: BONUS FÜR KINDERBETREUUNG UND ELTERNBILDUNG
Oberösterreicher setzen auf intakte Familien - Erfolg für
Kinderbetreuungsbonus
Wien, 18. März 2004 (ÖVP-PK) Mit dem Kinderbetreuungsbonus für
Kinder zwischen dem vollendeten dritten und sechsten Lebensjahr hat
die Oberösterreichische Landesregierung einen wahren Hit gelandet. In
etwas mehr als zwei Monaten wurden bereits mehr als 7.000 Anträge
gestellt. Das Formblatt zur Anmeldung wurde rund 30.000 mal von der
Homepage www.familienkarte.at heruntergeladen. "Die
Betreuungsleistung wird honoriert und das Miteinander in den Familien
gefördert", fasste ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz heute, Donnerstag, das
Erfolgsgeheimnis des Kinderbetreuungsbonus zusammen. ****
Pro Jahr werden in Oberösterreich rund 20.000 Kinder bis zu 400
Euro jährlich (insgesamt also 1.200 Euro für jedes Kind!) als
Betreuungsbonus erhalten. Für die Eltern gibt es maximal 60 Euro
Elternbildungsgutscheine, die sowohl die Eltern-Kind- als auch die
Partnerbeziehung in Form von Weiterbildungsangeboten stärken sollen.
"Die tägliche Arbeit in, für und mit der Familie anzuerkennen und bei
Bedarf auch finanziell zu stützen, ist Aufgabe einer
christlich-sozialen Politik. Uns geht es darum, die Familien
zusammenzuhalten und sie als Ort der Geborgenheit und des gemeinsamen
Wachsens zu erhalten", kontert Prinz so manchen ideologischen
Mustern, die ausschließlich außerhäusliche Kinderbetreuung fördern
wollen. "Mit einer außerhäuslichen Ganztagsbetreuung aller Drei- bis
Fünfzehnjährigen forcieren wir die innerfamiliäre Entfremdung immer
mehr. Uns geht es um die Freiheit jedes Einzelnen, Familie so zu
leben, wie er sie für richtig hält", so der ÖVP-Abgeordnete.
Der Kinderbetreuungsbonus setzt genau dabei an: Alle Familien
haben - je nach Einkommen - Anspruch: Die gesamte
Kinderbetreuungsleistung wird honoriert, egal ob die Eltern eine
außerhäusliche Betreuungsform wählen oder die Kinder zu Hause
betreuen. "Das ist ein revolutionärer Schritt, der Erziehungsarbeit
generell als wertvolle Leistung für uns alle anerkennt", so Prinz.
Zudem wird mit den Elternbildungsgutscheinen ein wichtiger Anreiz
gegeben, damit die innerfamiliäre Beziehungsarbeit mit Unterstützung
von außen gelingen kann. "Viele Scheidungen und psychische
Belastungen für die Kinder wären zu vermeiden, wenn Eltern Rat und
Hilfe bei Experten suchen würden", hofft Prinz, dass mit diesem
Anreiz-modell, die Scheidungsraten zumindest in Oberösterreich wieder
etwas zurückgehen.
(Schluss)
OTS0047 2004-03-18/09:46
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