LH Sausgruber: Bestätigung für engagierte Verkehrserziehung

Zahl der verunglückten Kinder zurückgegangen

Bregenz (VLK) – Ein erfreuliches Detail der jüngst veröffentlichten Unfallbilanz 2003 ist, dass die Zahl der
Kinder, die in Verkehrsunfälle verwickelt waren, in
Vorarlberg deutlich zurückgegangen ist. Landeshauptmann
Herbert Sausgruber sieht darin "eine Bestätigung für die
intensive und engagierte Verkehrserziehungsarbeit in
unserem Land". Österreichweit ist die Zahl der
verunglückten Kinder im letzten Jahr leider gestiegen. ****

Im Jahr 2002 gab es in Vorarlberg 207 Unfälle, an denen
Kinder bis 14 Jahre beteiligt waren. 221 Kinder wurden
dabei verletzt, drei getötet. Im Jahr 2003 wurden bei 208
Unfällen 209 Kinder verletzt (-5,5 Prozent), eines starb.
Im gesamten Bundesgebiet stieg die Zahl der Kinder, die bei Straßenverkehrsunfällen verletzt wurden, um 1,5 Prozent von
4.023 auf 4.074 (+1,5 Prozent), die Zahl der getöteten
Kinder von 25 auf 37 (+48 Prozent).

Entscheidend für den Erfolg der Verkehrserziehung in
Vorarlberg ist laut LH Sausgruber die gute Zusammenarbeit,
die das Land, das Verkehrserziehungsreferat des
Landesschulrates, das Kuratorium für Verkehrssicherheit,
die Initiative "Sichere Gemeinden", die Autofahrerklubs,
die AUVA und die Exekutive pflegen. Sausgruber dankt allen Beteiligten, insbesondere auch Lehrern und Eltern, für ihr Engagement, betont aber: "Jedes verunglückte Kind ist eines
zuviel. Wir müssen daher unsere Arbeit für die Sicherheit
unserer Kinder mit unermüdlichem Einsatz fortsetzen."

Insgesamt brachte das Jahr 2003 in Vorarlberg deutliche Rückgänge sowohl bei der Zahl der Verkehrsunfälle (-2,5
Prozent) als auch der Verletzten (-3,3 Prozent) und
insbesondere der Verkehrstoten (-48,5 Prozent). Gesunken
ist vor allem die Zahl der Unfälle mit nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern: So gab es um sechs Prozent weniger Fahrradunfälle (2002: 480; 2003: 448) und um 16 Prozent
weniger Unfälle mit Fußgängern als Hauptbeteiligte (2002:
229; 2003: 192). Während um sechs Prozent mehr Mopedunfälle
zu verzeichnen waren (2002: 254; 2003: 271), blieben die
Zahl der Motorradunfälle (2002: 182; 2003: 187) und jene
der Pkw-Unfälle (2002: 2.083; 2003: 2.092) nahezu gleich.
(gw,nvl)

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