Lunacek: Gewalt und Verfolgung gegen syrische KurdInnen müssen gestoppt werden

Wien (OTS) Die am vergangenen Freitag ausgebrochenen Unruhen zwischen kurdischen und arabischen Fußballfans hatten eine Repressionswelle gegen die syrischen KurdInnen mit zahlreichen Verletzten und Toten zur Folge. "Die syrischen Sicherheitskräfte haben zur Eskalation beigetragen, anstatt die Lage zu beruhigen", kritisiert die außenpolitische Sprecherin der Grünen Ulrike Lunacek.
Lunacek fordert Außenministerin Ferrero-Waldner auf, sich bei der syrischen Regierung dafür einzusetzen, dass diese alles in ihrer Macht stehende tut, um die Gewalt zu stoppen und die KurdInnen zu schützen. "Die Zusammenstöße zwischen KurdInnen und AraberInnen in Syrien müssen auch im Zusammenhang mit der Situation der KurdInnen im Irak gesehen werden. Erstmals wurde ihnen im derzeitigen Verfassungsentwurf ein Autonomiestatus zuerkannt", meint Lunacek und verweist auf die anti-syrischen kurdischen Demonstrationen im Nordirak und die Unruhen in der nordsyrischen Stadt Afrin, die während einer kurdischen Demonstration zum Jahrestag des irakischen Giftgasanschlags auf Halabja im Jahr 1988 ausgebrochen waren.

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