Maier: Kampf gegen verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel muss weitergehen

Heutige Novelle alleiniger Erfolg der SPÖ

Wien (SK) Mit dem einstimmigen Beschluss einer Novelle zum Arzneimittelgesetz im heutigen Gesundheitsausschuss sei "der Kampf gegen verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel noch lange nicht beendet", erklärte SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die Überwachung des Verkehrs von Nahrungsergänzungsmitteln, die verbotene Stoffe beinhalten, sei vielmehr "ein erster Erfolg für die SPÖ" und laut Maier "nur eine von sieben Forderungen, die die SPÖ in diesem Bereich aufgelistet hat". Der SPÖ-Abgeordnete macht bereits seit Frühjahr 2002 auf die Situation aufmerksam. Schon im Jahr 2002 konnte er etwa nachweisen, dass Nahrungsergänzungsmittel, die bei Sportlerinnen und Sportlern zu einem positiven Dopingbefund führen, ohne größeren Aufwand in Wien gekauft werden konnten. Zumindest damit sollte nun Schluss sein, hofft Maier. ****

Im Frühjahr 2002 hatte Maier Ergebnisse einer Seibersdorf-Studie veröffentlicht, in der das Problem erstmals dargestellt wurde. "Seitdem hat die SPÖ in Form von Anträgen die Klärung und Lösung dieser Situation verlangt und mehrfach darauf hingewiesen, dass es bei verunreinigten Nahrungsmitteln, die Dopingstoffe beinhalten, keine Behördenzuständigkeit und Beschlagnahmemöglichkeit gibt", so Maier. Damals wurde das von allen mit der Materie betrauten Ministerien bestritten. Im Februar 2003 schließlich habe die SPÖ einen umfassenden Antrag zur Bekämpfung verunreinigter Nahrungsergänzungsmittel eingebracht. Wenn nun mit der heute beschlossenen Novelle zum Arzneimittelgesetz eine der sieben Forderungen der SPÖ endlich erfüllt werde, bedeute dies, "umso rascher die noch ungeklärten Fragen in Angriff zu nehmen", so Maier abschließend. (Schluss) wf/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0023