Marek: Taten statt Ankündigungen und Forderungen

Mehr Frauen im diplomatischen Dienst unter Bundesministerin Ferrero-Waldner als je zuvor

Wien, 17. März 2004 (ÖVP-PK) Statt jahrzehntelang zu fordern und anzukündigen, sollten sich die Frauenvertreterinnen der Oppositionsparteien ansehen, was in den letzten Jahren von Seiten der Bundesregierung umgesetzt wurde, sagte heute, Mittwoch, Abg.z.NR Christine Marek. "Statt purem Populismus und leeren Worten brauchen Frauen Taten. Die Maßnahmen der Bundesregierung zeigen deutlich, dass es vor allem die bürgerlichen Frauen sind, die Verbesserungen für Frauen durchsetzen", so die Abgeordnete. ****

Der amtierenden Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner zu unterstellen, sich in ihrem eigenen Ministerium nicht für Frauen einzusetzen, entspricht schlicht nicht der Realität. "Derzeit gibt es zwölf Botschafterinnen und sieben Generalkonsulinnen, die im Dienste der Republik Guatemala bis New Delhi und von Washington bis Tunis arbeiten. Das gab es vorher überhaupt noch nie", so Marek. Als Dr. Benita Ferrero-Waldner eingetreten sei, hätte es zehn Prozent Frauen im Höheren Dienst gegeben, heute seien es 28 Prozent bei Akademikerinnen und 37 Prozent bei Maturantinnen. Dadurch zeige sich deutlich, dass die Vorwürfe der Opposition jeder Grundlage entbehren und falsche Behauptungen einzig und alleine der Wahlkampfpropaganda für Heinz Fischer dienen.

In den Jahren 1997 bis 1999 (Dienstantritt im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten) seien insgesamt 35 Personen, davon 10 Frauen (= 28,6 Prozent) und in den Jahren 2000 bis 2003 insgesamt 60 Personen, davon 17 Frauen (= 28,3 Prozent) in den Höheren auswärtigen Dienst eingetreten. In den Jahren 1997 bis 1999 seien insgesamt 7 Personen eingetreten, davon 2 Frauen (= 28,6 Prozent) und in den Jahren 2000 bis 2003 seien insgesamt 37 Personen, davon 16 Frauen (= 43,2 Prozent) in den Gehobenen auswärtigen Dienst eingetreten. Die geringe Zahl im Jahr 1998 ergab sich lediglich daraus, dass während der österreichischen EU-Präsidentschaft kein prealable stattfand.

Statt unnötiger Falschmeldungen sollten sich vor allem die sozialdemokratischen Frauen ihrer eigenen Forderungen nach Quotenregelungen besinnen und nicht jene kompetente und erfahrene Außenpolitikerin, die erstmals eine realistische Chance hat, Bundespräsidentin zu werden, mit Unwahrheiten schlecht machen. "Frau sein alleine ist nicht genug - dem ist absolut zuzustimmen. Aber Benita Ferrero-Waldner hat alle für das Amt der Bundespräsidentin notwendigen Eigenschaften in sich vereint - und da ist ihr 'FrauSein' das absolute zusätzliche Plus", so Marek abschließend.

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