Sima an Bleckmann: Ende der Käfighaltung ist ein Märchen! Tierschutzgesetz führt tierquälerische Haltungsform wieder ein!

Regierungsvorlage inakzeptabel - FPÖ hat sich über den Tisch ziehen lassen!

Wien (SK) Die SPÖ habe stets konstruktiv am Zustandekommen eines Tierschutzgesetzes gearbeitet, was die Regierung jedoch nun vorgelegt hat, hat mit Tierschutz wenig zu tun, kommentierte SPÖ-Tierschutzsprecherin Ulli Sima die heutigen Aussagen von FPÖ-Generalsekretärin Bleckmann: "Die FPÖ verdrängt offensichtlich, dass der Entwurf massive Verschlechterungen bringt, von einem Ende der Käfighaltung, von der die FPÖ heute nicht müde wird, zu reden, kann nämlich keinesfalls die Rede sein", erläuterte Sima. Es werden ab 2009 ausgestaltete Käfige vorgeschrieben, die eine minimale Vergrößerung des Käfigs und eine Sitzstange bedeuten, ein Aus für diese tierquälerische Haltungsform, bei der die Hennen auch weiterhin weniger Platz haben als ein DIN A4-Blatt groß ist, plane die Regierung mit ihrem Entwurf jedenfalls nicht. ****

Während bisher in fünf Bundesländern die Legebatterien bereits verboten sind, werden sie mit dem geplanten Gesetz wieder überall eingeführt. "Die FPÖ kann sich auch noch so bemühen, den völlig inakzeptablen Entwurf schön zu reden, Tatsache ist, dass sie einer massiven Verschlechterung der aktuellen Standards - vor allem im Nutztierbereich - zugestimmt hat, sie hat sich vom Regierungspartner ÖVP - nicht zum ersten Mal - klassisch über den Tisch ziehen lassen", so Sima gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Die wesentlichen Forderungen der SPÖ als auch der Tierschutzorganisationen, wie eine unabhängige Tieranwaltschaft, ein Aus für die Legebatterien, eine Orientierung an den jeweils strengsten Landesgesetzen anstatt einer Nivellierung nach unten und strenge gesetzliche Regelungen anstatt unzähliger Verordnungen im Nutztierbereich, erfülle der Entwurf der schwarz-blauen Regierung nicht. Einer Verschlechterung der Standards werde die SPÖ nicht zustimmen, schloss die Tierschutzsprecherin. (Schluss) ps/mm/mp

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