BARTENSTEIN: KREATIVBEREICHE BEWÄHREN SICH ALS WIRTSCHAFTSMOTOR

Überdurchschnittliches Wachstum und ausgezeichnete Performance

Wien, 17. März 2004 (ÖVP-PK) "Wenn man zu spät an die Kosten denkt, ruiniert man das Unternehmen. Wenn man aber zu früh an die Kosten denkt, ruiniert man die Kreativität" zitierte Bundesminister Dr. Martin Bartenstein den Industriellen Philipp Rosenthal in seinen Einleitungsworten heute, Mittwoch, bei der ÖVP-Klubenquete zur Kreativwirtschaft. Bartenstein hob in seinem Statement die besondere Bedeutung der Kreativwirtschaft für den Wirtschafts- und Arbeitsstandort hervor. Er verwies auf den bereits im Sommer des Vorjahres präsentierten Kreativwirtschaftsbericht, der nachgewiesen habe, "dass die zu diesem Bereich zählenden Betriebe eine im Vergleich zur Gesamtwirtschaft wesentlich höhere Dynamik und eine bessere betriebswirtschaftliche Performance aufweisen. ****

Die Zahl der Unternehmen stieg von 1995 bis 2000 um 33 Prozent, bei den Beschäftigten gab es ein Plus von 29 Prozent". Jetzt gehe es darum, Industrie und kreativ Tätige zum gegenseitigen Nutzen zusammenzuführen. In Österreich waren im Jahr 2000 rund 20.900 Unternehmen im privatwirtschaftlichen Bereich der Kreativwirtschaft tätig. Die etwa 110.000 unselbstständig Beschäftigten erwirtschafteten Erträge in Höhe von rund 20 Milliarden Euro.

Der Minister verwies auf kreative Maßnahmen in seinem Ressort wie beispielsweise den Staatspreise für Architektur, den Adolf Loos-Staatspreis für Design sowie den Staatspreis für Multimedia und E-Business sowie auf die Bundesimmobiliengesellschaft, den größten öffentlichen Auftraggeber im Bereich Bau, der im Bereich Architektur Impulse setze.

Bartenstein weiter: "Design ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, schafft Arbeitsplätze und schafft kulturelle Identität. Designentwicklungen tragen zur Standortsicherung bei." Es sei fast undenkbar, im High-Tech-Bereich auf Topdesign zu verzichten. Wenn das Design nicht passe, gebe es auch keinen Markterfolg .

"Die Kreativwirtschaft ist ein wichtiges Innovationsfeld und bewährt sich immer mehr als Wirtschaftsmotor und Standortfaktor mit überdurchschnittlichem Wachstum. Dieses Land ist unendlich reich an Kreativität, appellierte der Minister an die Teilnehmer, im Bestehenden mehr zu machen und dem bereits Bestehenden mehr hinzuzufügen. "Diese Veranstaltung sollte ein weiterer Meilenstein zu mehr Kreativwirtschaft sein", schloss Bartenstein.
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