MORAK: ZUSAMMENSCHLUSS VON KUNST UND WIRTSCHAFT WICHTIG

Wien, 17. März 2004 (ÖVP-PK) Erfolgreiche Kreativwirtschaft setzt die intensive Kooperation zwischen der Wirtschaft und den Kunst- und Kulturproduzenten voraus. Österreich hat hier ein großes Potential. Das sagte heute, Mittwoch, Staatssekretär Franz Morak bei der ÖVP-Klubenquete "kreativwirtschaft: wachstumsmotor der zukunft". ****

Der Staatssekretär ging in seiner Rede auf die Entwicklung der Kreativwirtschaft in Österreich ein. Schon seit mehreren Jahren beschäftige er sich mit dem Thema der Kreativwirtschaft in Österreich, wobei er früher noch auf viel Unverständnis, und dies nicht nur bei Klein- und Mittelbetrieben, gestoßen sei. Bereits 1999 habe der Österreichische Wirtschaftsbund in einem Leitantrag eine Grundpositionen für "kreativwirtschaftliche Schwerpunktsetzungen" in der Wirtschaftspolitik formuliert. Das Thema sei zwar immer schon als essentiell erkannt worden, es sei aber ein weiter Weg gewesen, hier zu konkreten Handlungen zu finden.

Morak hob einige Persönlichkeiten hervor, die in den verschiedenen Bereichen der Kreativwirtschaft tätig sind, so unter anderem Peter Weibel, den Quantenphysiker Anton Zeilinger sowie den "Universalkreativen" André Heller, oder auch Zaha Hadid und Hans Hollein, die alle an der Tagung 1999 teilnahmen. Der Staatssekretär nahm zudem "Humanic" als Beispiel dafür, dass allein eine Werbelinie einem Schuh den "Touch des Besonderen" verleihe und dadurch auch ein neuer Zugang zum Produkt entstehe. Der Erfolg einer Firma oder eines Produktes hänge von der Geschichte, die um das Produkt erzählt wird, ab. Morak verwies unter anderem auch auf die Firma Palmers, die bereits vor Jahren mit der Werbeaktion "Trau dich doch" Aufmerksamkeit erregte, oder auf KTM oder Wittmann, die ihre Unternehmen mit viel Engagement und gezielter Firmenphilosophie zum Erfolg geführt haben.

Morak unterstrich die Wichtigkeit des Zusammenschlusses der Kreativen mit der Wirtschaft. Dabei genüge es aber nicht, bei einer staatlichen Stelle um Förderungen anzusuchen. "In diesem Wirtschaftszweig können unsere Kreativen ernsthafte Beiträge leisten, wenn sie den Dialog mit der Wirtschaft eingehen und umgekehrt".

Es sei erfreulich, dass Österreich in diesem Bereich mittlerweile viel aufgeholt habe und dieses Thema inzwischen auch bei uns als "das Zukunftsthema" einer erfolgreichen Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik erkannt wurde, so Morak. Die heutige Veranstaltung sollte ermutigen, in eine neue Phase zu treten und auch Initiative sein, dieses Thema weiter zu tragen. In diesem Sinne freue er sich, dass Carina Felzmann, die Initiatorin dieser Enquete, "das Feuer weiter trägt" und bedankte sich abschließend bei der Abgeordneten für die erfolgreiche Veranstaltung im ÖVP-Parlamentsklub.
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