SPÖ-Juznic: Schlechtes Spiel von FPÖ-Schock um geforderte Gaspreissenkung

Verordnung über Netztarifsenkung erst in Begutachtung - Schwarzblaue Bundesregierung größter Energiepreistreiber

Wien (SPW-K) - "FPÖ-Stadtrat Schock betreibt mit seiner Forderung nach einer umgehenden Senkung des Gaspreises in Wien um fünf Prozent ein schlechtes Spiel auf dem Rücken der Konsumenten", stellte SPÖ-Gemeinderat Peter Juznic Mittwoch in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Aussagen des FPÖ-Mandatars fest. "Abgesehen davon, dass die von Schock zitierte Verordnung der E-Control nach einer Netzpreissenkung derzeit noch in Begutachtung und daher noch gar nicht beschlossen ist, versucht der FPÖ-Politiker mit seiner Forderung davon abzulenken, dass die schwarzblaue Bundesregierung durch die Erhöhung der Energiesteuern mit 1. Jänner des heurigen Jahres um insgesamt 51 Prozent der größte Preistreiber auf dem Energiesektor ist", übte Juznic Kritik an der "doppelbödigen Haltung" der Wiener FPÖ.

Die Forderung nach einer Senkung des Gaspreises sei daher nichts anders als der durchsichtige Versuch, die von der Regierung verursachten spürbaren Steuererhöhungen, die die Konsumenten bereits jetzt auf ihren Rechnungen vorfänden, zu Lasten der wirtschaftlichen Substanz der Gasverteiler und damit letztlich der Kunden zu kompensieren", setzte Juznic fort. "Durch die Erhöhung der Energiesteuern seitens der schwarzblauen Koalition wird die Gasrechnung eines Haushalts mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 1.400 Kubimetern Gas zusätzlich um 36,41 Euro pro Jahr belastet", informierte der Gemeinderat.

Die Netztarife zeichneten, so Juznic, nur zu einem Teil für den Gaspreis verantwortlich. Dieser setze sich aus mehreren Komponenten zusammen und sei in wesentlichem Maß auch vom Einstandspreis des Energieträgers abhängig. Dass FPÖ-Stadtrat Schock unter Außer-Acht-Lassung des derzeit noch nicht einmal abgeschlossenen Begutachtungsverfahrens hinsichtlich der Netztarife sowie der gesamten ökonomischen Rahmenbedingungen bereits jetzt eine Gaspreissenkung um einen fixen prozentuellen Betrag fordere, beweise einmal mehr die Unseriosität der Wirtschaftspolitik der Wiener FPÖ, schloss Juznic. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
franz.schaefer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10005