Edlinger: Inflationsanstieg bestätigt - niedrige Pensionsanpassung ist ein Hohn!

Kaufkraft der Pensionistinnen stärken

Wien (SPW) "Der Anstieg der Inflation auf 1,4 Prozent im Februar bestätigt, dass die niedrige Pensionsanpassung im heurigen Jahr ein Hohn ist und die allgemeinen Preissteigerungen überhaupt nicht abdeckt. Das Mindeste, was wir verlangen, ist eine Pensionsanpassung in der Höhe der Inflation", erklärte der Vizepräsident und Wiener landesvorsitzende des Pensionistenverbandes Österreich am Mittwoch.****

Allein die diversen Steuer-, Gebühren- und Beitragserhöhungen kosten einem Pensionisten durchschnittlich rund 33 Euro monatlich, argumentiert Edlinger."Die Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages für Pensionisten um 0,6 Prozent macht bei einer 1.000-Euro-Pension 11 Euro monatlich aus und frisst damit die Pensionserhöhung um 10 Euro komplett auf", rechnet Edlinger vor.

"Uns es geht auch darum, die Massenkaufkraft von zwei Millionen älteren Menschen zu stärken, damit Konjunktur und Beschäftigung endlich wieder in Schwung kommen. Das Fehlen einer starken Inlandsnachfrage ist das Hauptproblem, weshalb Österreichs Wirtschaft kaum vom Fleck kommt. Die Kaufkraft der PensionistInnen durch eine Teuerungsabgeltung ihrer Pensionen zu stärken, wäre daher eine sozial- und wirtschaftspolitisch sinnvolle und auch notwendige Maßnahme. "Die Wertsicherung der Pensionen ist daher keine Forderung um der Forderung willen, sondern ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft", erklärt der frühere Finanzminister. (Schluss)

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