WOLFMAYR: ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN KREATIVEN UND WIRTSCHAFT BEDARF KONKRETER UMSETZUNG

ÖVP-Kultursprecherin bei Kreativenquete des ÖVP-Parlamentsklubs

Wien, 17. März 2004 (ÖVP-PK) "Froh und dankbar" ist ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr über die Initiative ihrer Abgeordnetenkollegin Carina Felzmann, die mit der heutigen ÖVP-Klubenquete zur Kreativwirtschaft ein nach außen sichtbares Zeichen für kreativ Tätige setzt. "Diese Enquete ist ein erster, wichtiger Schritt in Richtung Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kreativen. Damit es nicht bei der Worthülse bleibt, sondern zur konkreten Umsetzung kommt, sagte Wolfmayr heute, Mittwoch. ****

"Wir werden in der heutigen Enquete versuchen, uns in einer Art Bestandsaufnahme dem gesamten Bereich zu nähern und den Blick der Öffentlichkeit auf das Thema zu lenken: Daten erfassen, die Situation beurteilen, die Problemstellung erkennen, Hilfsmöglichkeiten ausloten, aber auch Grenzen erkennen, somit den Bereich strukturieren. Heute geht es dabei eher um die materiellen Bereiche der Kreativitätswirtschaft wie Design oder Architektur. In einem erweiterten nächsten Schritt wird es dann auch um die geistige, immaterielle Kreativität gehen und um die Zusammenarbeit von Unternehmern, Freiberuflern etc. in diesem Bereich", führte Wolfmayr aus. " Wir müssen der Frage nachgehen, ob etwas auch wirtschaftlich nutzbar bzw. für die menschliche Gesellschaft lebensnotwendig und somit nicht nur unter rein ideellen, sondern auch nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu beurteilen ist."

Das gelebte Beispiel für die Kooperation von Kreativität und Wirtschaft sei die Anwesenheit und Zusammenarbeit von Wirtschaftsminister Bartenstein und Kunst-Staatssekretär Morak, fuhr Wolfmayr fort. " Es ist gut und motivierend, dass die beiden sich gemeinsam dem Thema zuwenden und dabei an einem Strang ziehen."

"Mir als Künstlerin und Schriftstellerin geht es jedenfalls um den "erweiterten" Kreativwirtschafts-Kreis, um die Marktbedingungen für ALLE Kunst- und Kulturschaffenden, um "soft skills", um geistige Software, um Kreativität als geistigen Urquell, kreative Tätigkeit in ihrer innersten Sinnhaftigkeit, ihrem ureigensten Wesen als innovative, originelle, individuelle und fortschrittliche Schöpfung", betonte Wolfmayr weiter. Wirtschaft wolle Leistung, bei Künstlern sei der direkte Nutzen aber oft erst Jahre später bemerkbar, trage erst dann reiche Frucht. In Wolfmayrs Denkmodell geht es daher um die nachhaltigen und langfristig wirksamen Effekte und Verbesserungen der Existenzbedingungen. "Alle kreativ Tätigen, die auf dem Kultursektor zu tun haben und vor allem jene, die Kunst produzieren und davon leben (wollen), sind ein Organismus, sind Boden bzw. Träger für diejenigen, die Nutzen daraus ziehen."

Staatssekretär Morak spreche immer wieder davon, dass die Zukunft der Produktion von Inhalten gehören werde. "Neue Inhalte, neue Ideen, neue Geschichten, neue geistige Stoffe werden die Rohstoffe der Zukunft sein, die wir in einer Bildungs-, Kultur- und Unterhaltungsindustrie benötigen werden. Unseren Kreativen werden somit die Aufträge nicht ausgehen. Dass sie von diesen Aufträgen auch (gut) leben können sollen, ist für wohl eine Selbstverständlichkeit", so die ÖVP-Kultursprecherin abschließend.
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