Schmidt, Knoll, Meissner-Blau: Eindeutiges Votum für Fischer

Schmidt: Wir brauchen eine moralische Autorität und nicht nur Repräsentation

Wien (SK) "Ich hätte gerne eine Frau gewählt - unter der Bedingung von ähnlichen oder gleichen Fähigkeiten wie Krisenfestigkeit, Verlässlichkeit und einer eindeutig positiven Haltung zu Frieden und Neutralität", betonte Freda Meissner-Blau am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz der Initiative "Gemeinsam für Heinz Fischer". Die Betonung lag auf "hätte", da in allen Kompetenz- und Weltanschauungsfragen sich die Waage eindeutig auf die Seite Heinz Fischers neige. Heide Schmidt sah in Heinz Fischer und Benita Ferrero-Waldner zwei ganz unterschiedliche Angebote an die Wähler, die mit der Zuspitzung "Moralische Autorität versus geschliffene Repräsentation" zusammengefasst werden können. Für Gertraud Knoll ist Heinz Fischer die Verkörperung des sozialen Gewissens und "der beste Hüter der Demokratie, den Österreich haben kann".****

"Heinz Fischer steht für Offenheit, Toleranz, Solidarität und Fairness", machte Schmidt auf Fischers Qualitäten aufmerksam, die er in seiner Funktion als Nationalratspräsident eindeutig bewiesen habe. "Obwohl es als Opposition in Zeiten der großen Koalition nicht immer leicht war, habe ich bei Heinz Fischer immer die notwendige Sensibilität gespürt", unterstrich Schmidt - mit dem Nachsatz "Diese Sensibilität spüre ich bei Benita Ferrero-Waldner nicht." Empört zeigte sich Schmidt in diesem Zusammenhang über das Plakat Ferrero-Waldners "Die erste, die wie eine Löwin für Österreich gekämpft hat". "Das ist eine Diskriminierung für alle Österreicherinnen, die für Österreich, oft bis an die Lebensgrenze, gekämpft haben", so Schmidt.

Knoll strich "das eindeutige Nein zu einer Nato-Mitgliedschaft" neben dem "sozialen Gewissen" als die "grundsätzliche Voraussetzung" heraus, die ein Bundespräsident als Oberbefehlshaber des Bundesheers haben müsse.

"Was hat die Frau Benita Ferrero-Waldner eigentlich für die Frauen gemacht?" fragte sich Meissner-Blau. Die Antwort fiel nach einem Blick auf die Zustände im Außenministerium ernüchternd aus:
"Nicht viel. Bei sieben Sektionschefs und sieben Stellvertretern gibt es nur eine Stellvertreterin."

"Heinz Fischer als grauen Funktionär darzustellen ist so daneben, dass jeder, der ihn kennt, nur darüber lachen kann", ärgerte sich Meissner-Blau über falsche Wahlkampfpropaganda. Das Bild des "äußerst lebendigen, interessierten, geradezu bebenden Menschen" konnte Schmidt nur bestätigen. "Es war Heinz Fischer, der - was nicht üblich war - als Nationalratspräsident damit begonnen hat, kulturelle Aspekte über das Parlament zu transportieren", erinnerte Schmidt. (Schluss) lm

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