Lichtenegger: Weiterer Meilenstein im Kampf gegen Dopingmittel

Wien, 2004-03-17 (fpd) - Der Gesundheitsausschuss des Nationalrates wird in seiner heutigen Sitzung einen Beschluss zum Arzneimittelgesetz zur Überwachung des Verkehrs mit Nahrungsergänzungsmitteln verabschieden. Konkret geht es dabei um die Überwachung jener Nahrungsergänzungsmittel, die sich nach Herstellung im Einzelhandel befinden, und wie sich in der Vergangenheit herausgestellt hat, immer wieder unerlaubte Substanzen - welche nicht zugelassene Arzneimittel oder Dopingmittel sind - enthalten. *****

Der freiheitliche Abgeordnete, Mitglied im parlamentarischen Gesundheitsausschuss, Elmar Lichtenegger weist auf die Vorteile des Gesetzes hin, bei dessen Zustandekommen er federführend mitgewirkt habe: Die Überwachung obliege den Landeshauptmännern, die sich zur Erfüllung dieser Aufgabe besonders geschulter Organe zu bedienen haben. Diese seien berechtigt, Nachschau zu halten und Proben zu entnehmen. "Die Aufsichtsorgane können diese Waren beschlagnahmen, wenn der begründete Verdacht besteht, dass Stoffe gemäß Arzneimittelgesetzenthalten sind", erläuterte Lichtenegger.

Lichtenegger verleiht dieser Forderung auch persönlichen Nachdruck, da das neue Gesetz Verunreinigungen der Nahrungsergänzungsmittel in Zukunft praktisch ausschließe und somit kein Gesundheitsrisiko mehr darstelle. "Auch Sportler, die regelmäßigen Doping-Kontrollen unterliegen, können nun sicherer sein, dass die im Handel gekauften Produkte der angegebenen Qualitätsnorm entsprechen", zeigt Lichtenegger ein negatives Beispiel aus seiner persönlichen Erfahrung auf.

"Mit der Zustimmung im Gesundheitsausschuss wird einer langjährigen freiheitlichen Forderung nun endlich stattgegeben", zeigt sich Lichtenegger besonders erfreut und betont, "dass es sich dabei um einen gesundheitspolitischen Meilenstein handelt." (Schluss)

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