Fischer für ein Bundestierschutzgesetz mit Biss

Wien (SK) "Die gestern vom Ministerrat beschlossene Regierungsvorlage für ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz ist nur eine Diskussionsgrundlage. Viele Verbesserungen werden noch notwendig sein", betonte Bundespräsidentschaftskandidat Heinz Fischer am Dienstag bei einem Treffen mit dem Tierschutzverein "Vier Pfoten", um gleichzeitig die Forderungen der Organisation nach einem wirklich modernen und tiergerechten Bundestierschutzgesetz zu unterstützen. Die Tatsache, dass ein solches Gesetz eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Nationalrat benötige, erfordere nun eine Verhandlungs- und Konsensbereitschaft aller im Parlament vertretenen Parteien unter Einbeziehung von Experten und Tierschützern, sagte Fischer und unterstrich: "Ich werde mich bemühen, dass man ordentlich, vernünftig und seriös miteinander redet, um eine möglichst einstimmige Abstimmung zu ermöglichen, was ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz betrifft, das diesen Namen auch verdient." ****

Es sei ein großer Makel, so Fischer weiter, dass die Bundesregierung eigentlich schon bis zum Sommer 2003 ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz versprochen habe und bis jetzt mehr als säumig war. Die "Vier Pfoten" treten in ihrem Forderungskatalog bzw. in ihrem "Stimmzettel", dem Heinz Fischer mit Ja zustimmte, unter anderem für ein Verbot jeglicher Käfighaltung von Legehennen, ein Verbot der dauernden Anbindehaltung und für mehr Platz für Masthühner und Mastschweine ein.

Freundschaft schloss Fischer übrigens kurz zuvor bei einem "Fotoshooting" mit "Tim", einem Golden-Retriever, der in der heilpädagogischen Ausbildung für lernschwache Kinder verwendet wird. "Tim hilft den Kindern ruhiger zu werden und ist ein großer Motivationsfaktor, da sie sich auf's Spielen mit ihm nach dem Lernen sehr freuen", erklärte seine Besitzerin, die Sonder- und Heilpädagogin, Christina Partsch, die auch darauf hinwies, dass mit speziell ausgebildeten Hunden große Erfolge in der Therapie von legasthenischen und lernschwachen Kindern erzielt werden können. (Schluss) rr

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