Ferrero-Waldner: Wir Frauen müssen die gläserne Decke durchbrechen

Gesundheits- und Frauenministerin Rauch-Kallat, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer und Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic unterstützen Benita Ferrero-Waldner bei ihrer Buchpräsentation

Wien, 17. März 2004 (ÖVP-PD) Große Unterstützung von Österreichs Top-Politikerinnen bekam Dr. Benita Ferrero-Waldner Dienstag Abend bei der Präsentation des Buches "Dr. Benita Ferrero-Waldner. Die Kandidatin. Frauen bewegen Österreich" von DDr. Barbara Fischer und Barbara Stiglmayr, das soeben im Molden Verlag erschienen ist. Gesundheits- und Frauenministerin Maria Rauch-Kallat, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer sowie Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic zeigten volle Überzeugung, dass Dr. Benita Ferrero-Waldner zur ersten Bundespräsidentin Österreichs gewählt wird. Schließlich seien es schon immer bürgerliche Frauen gewesen, die bereits Ende des 18. Jahrhunderts begonnen haben, das Manifest der Menschenrechte auch für Frauen einzufordern. Es waren letztlich bürgerliche Frauen, die als erste ein Ministeramt übernommen haben, die als erste an vorderster Stelle des Nationalrats gestanden sind oder die als erste als Landeshauptmann die Verantwortung für ein Bundesland übertragen bekommen haben. Heute habe in Österreich erstmals eine Frau die realistische Chance auf das höchste Amt im Staat: Dr. Benita Ferrero-Waldner. ****

Mit großer Herzlichkeit bedankte sich die Außenministerin, dass sie für viele nun eine Hoffnung geworden sei. Sie werde sich mit all ihrer Kraft bemühen, diese Hoffnung aufzugreifen. "Wir Frauen müssen die gläserne Decke durchbrechen", so Ferrero-Waldner. Sie sei es gewesen, die wie eine Löwin für Österreich gekämpft habe. Auch möchte sie Frauen mehr Selbstbewusstsein geben. "Frauen brauchen sich für ihr soziales Engagement nicht zu verstecken", so die Außenministerin. Es sei ihr ein großes Anliegen, sich um jene zu kümmern, die durch das zwar sehr gute, aber immer wieder auch durchlässige soziale Netz gefallen sind. Die Kandidatin gab überzeugt, dass sie es für Österreich schaffen werde, "die erste Bundespräsidentin in Österreich und die vierte in Europa" zu werden.

"Auch wenn eine Frau oft doppelt kämpfen muss, um den Weg an die Spitze eines Landes zu schaffen, glaube ich an Benita Ferrero-Waldner", so Frauenministerin Rauch-Kallat. Landeshauptfrau Klasnic wies darauf hin, dass Benita Ferrero-Waldner die Zeit der Bewährung bereits hinter sich gebracht habe. Während sich andere in der Zeit der Sanktionen in Verschwiegenheit gehüllt haben, "ist sie hinausgegangen und hat für Österreich gekämpft". Auch steirische Bürgermeister seien von der "inhaltlichen Kompetenz, verbunden mit der Ausstrahlung vertrauensvoller Lieblichkeit" begeistert, so Klasnic. Man merke, dass Benita Ferrero-Waldner die Ausübung des Amtes eines Bundespräsidenten nicht als Beruf sehe, sondern als Berufung. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer gab sich überzeugt, dass das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Frauen werde.

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