Auer: Mehr Geld für das ländliche Wegenetz in Kärnten

Blau-rote Koalition soll Maßnahmen für den ländlichen Raum forcieren

Klagenfurt (ÖVP) - Nach den vielen Wahlversprechen der vergangenen Wochen fordert der Kärntner ÖVP-Nationalrat Klaus Auer, dass nun endlich Maßnahmen ergriffen werden, die dem ländlichen Raum zugute kommen. Dazu zählt im besonderen die von der Freiheitlichen Partei seit Jahren ver-sprochene Übernahme des ländlichen Wegenetzes durch das Land Kärnten. Auer: "Noch immer müssen die entlegenen Bauern tief in die Tasche greifen, um die langen Hofzufahrten und Güterwege besser ausbauen oder überhaupt erhalten zu können. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf!"

Die neue rot-blaue Koalition hat beim Überraschungspakt das ländliche Wegenetz vom Agrarreferat getrennt; jetzt ist es vorerst bei der SPÖ gelandet. "Bei den Parteienverhandlungen für die Referatsaufteilung ist die Kärntner ÖVP gut beraten, das ländliche Wegenetz nur dann zurück zu verhandeln, wenn auch die hundertprozentige Finanzierung gesichert ist", rät Auer seinen Parteifreunden.

"In den letzten Jahren hat der blaue Finanzreferent die Mittel nämlich drastisch gekürzt. Kärntens Bauern haben bundesweit die schlechtesten Hofzufahrten, weil die Eigenmittelaufbringung viel zu hoch ist", zeigt sich der VP-Abgeordnete verärgert. "Es ist beschämend für unser Bundesland, wenn sich im dritten Jahrtausend noch immer viele Bauern und Bewohner in den entlegenen Talschaften mit einem derart desolaten Straßennetz herumschlagen müssen", so Auer abschließend.

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