SP-Haider: "Gute Vorzeichen für Pensionsvolksbegehren"

FSG- Rekordergebnis bei Betriebsratswahlen der Voest-Alpine Stahl

Linz (OTS) - "Das ist die nächste schallende Ohrfeige für die schwarz-blaue Chaosregierung!", kommentiert Oberösterreichs SPÖ-Landeschef LH-Stv. Erich Haider das herausragende Ergebnis der Betriebsratswahlen bei der Voest-Alpine Stahl in Linz. Die SP-Gewerkschafter haben bei den Arbeitern ein Rekordergebnis von 97,4 Prozent erreicht. Das sind um 7,6 Prozent mehr als bei der letzten Betriebsratswahl. Bei den Angestellten liegt die FSG bei fast 100 Prozent, allerdings als einzige kandidierende Gruppierung. "Zum einen ist das der beste Beweis, dass die SP-Belegschaftsvertreter, denen ich herzlich gratuliere, hervorragende Arbeit leisten. Zum andern ist das aber auch ein neuerlicher massiver Denkzettel für den Ausverkauf und den Sozialabbau durch diese Regierung und ihre Statthalter in Oberösterreich", stellt Haider fest.

Besonders in den Betrieben bekomme die ÖVP jetzt auch die Rechnung für die völlig verfehlte Pensionsreform präsentiert, bei der gerade schwer arbeitende Menschen die Draufzahler sind. "Deshalb bin ich auch sicher, dass das Pensionsvolksbegehren zum großen Erfolg für die Arbeitnehmer und zum nächsten Debakel für Schwarz-Blau wird!", stellt Erich Haider fest.

Und weiter: "Die Kürzungen der Pensionsreform treffen fast nur ArbeiterInnen und Angestellte, obwohl diese Gruppe sich ihre Pension durch die Pensionsversicherungsbeiträge zu 85% selbst bezahlt. Und eine gerechte Vereinheitlichung der Pensionssysteme ist weit und breit nicht in Sicht", zeigt der SP-Landeschef auf. Sowohl der Ausgang der Landtagswahlen in Salzburg und Kärnten, als auch das Ergebnis der Voest-Betriebsratswahlen zeigt, dass sich die ArbeitnehmerInnen das von der ÖVP nicht einfach so gefallen lassen". "Die Signale werden immer mehr: Schluss mit den Husch-Pfusch-Reformen! Die SPÖ Oberösterreich will mit dem Pensions-Volksbegehren - die Eintragungswoche läuft von 22. bis 29. März - ein starkes Signal gegen den schwarz-blauen Pensionsraub setzen, das sich nicht vom tisch wischen lässt. Immerhin haben bereits mehr als 33.000 OberösterreicherInnen - ein noch nie dagewesener Rekord -für die Einleitung des Volksbegehrens unterschrieben", betont Erich Haider.

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