Eisenbahner: 100-Prozent-Erfolg für FSE-Jugend bei Wahl der Jugendvertrauensräte

Klares Zeichen gegen die Gleichgültigkeit der Regierung gegenüber der Jugendarbeitslosigkeit

Wien (FSG/GdE) - Eine klares Zeichen gegen die soziale Kälte der schwarz-blauen Regierungskoalition und insbesondere gegen die Gleichgültigkeit der Regierung gegenüber der hohen Jugendarbeitslosigkeit und dem Lehrstellenmangel stellt das Ergebnis der gestern, Dienstag, durchgeführten Wahl der Jugendvertrauensräte bei den ÖBB dar: Auf die sozialdemokratische Fraktion der Jugendvertretung der Eisenbahnergewerkschaft (FSE-Jugend) entfielen wie in den Jahren zuvor erneut 100 Prozent der Stimmen und Mandate. ++++

Bei der Wahl der Jugendvertrauensräte gab es insgesamt 18 Wahlkreise: 17 bei den ÖBB sowie einen bei der Versicherungsanstalt der österreichischen Eisenbahnen (VA). Das Wahlergebnis bei den ÖBB ergab folgenden Schlüssel: Wahlberechtigte waren insgesamt 804 Jugendliche, davon wurden 751 Stimmen abgegeben, wovon wiederum 728 gültig waren. Die gültigen Stimmen entfielen allesamt auf die FSE-Jugend, was insgesamt 47 Jugendvertrauensratsmandate für die sozialdemokratische Fraktion bedeutet.

Mit der Abschaffung des Bahnbetriebsverfassungsgesetzes per 1.Jänner 2004 im Zuge der ÖBB-Reform wurden die Wahlen nun laut den Bestimmungen des für die ÖBB geltenden Arbeitsverfassungsgesetzes durchgeführt. Am großartigen Ergebnis für die FSE-Jugend konnte das von der Regierung beschlossene Gesetz aber dennoch nichts ändern: Der Lehrlingspolitik der Bundesregierung sei erneut eine deutliche Absage erteilt worden, sagte GdE-Jugendsekretär Alexander Bily am Mittwoch. "Das Wahlergebnis manifestiert sich in unserer konsequenter Jugendarbeit, ist ein Zeichen des sozialen und kollegialen Zusammenhaltes und ein eindeutiges Signal an die Bundespolitik, von der Schließung von Lehrwerkstätten bei den ÖBB Abstand zu nehmen", bekräftigte Bily. Zudem sei auch die Zusage des Wirtschaftsministers zur Sicherung von Ausbildungsplätzen im Rahmen der Privatstiftung für Berufsausbildung bei den ÖBB noch immer ausständig. "Wir werden nicht müde werden, dies auch weiterhin von Minister Bartenstein konsequent einzufordern", betonte der GdE-Jugendsekretär abschließend.

Auf der Homepage der GdE-Jugend kann Einsicht in das Ergebnis der Wahlen genommen werden: www.gdejugend.at.

FSG, 17. März
2004
Nr. 27

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